Kampfsystem mit Qualität – aber Anspruch hoch
Blocken, Ausweichen, Ausdauer‑Management: Khazan überzeugt in diesen Kernpunkten. Ohne Meisterschaft wird das Spiel schnell zur Geduldsprobe. Drei Waffengattungen (Doppelklingen, Großschwerter, Speere), talentierte Skillbäume pro Waffe und Respec‑Optionen bringen Tiefe ins Spiel – doch die Hürde ist steil. Wer auf schnelle Erfolge setzt, wird frustriert. Wer dagegen kämpft, erlebt echte Triumphmomente.Die Levels sind linear, mit wenigen Abzweigungen und Shortcuts, die Wiedereinstieg erleichtern. Hier steckt viel Liebe im Design, aber visuelle Vielfalt und erzählerische Tiefe bleiben hinter den besten Genrevertretern zurück. Die Story rund um Verrat und Rache startet vielversprechend, verläuft sich jedoch teils in Nebenfiguren und Standarddialogen.
Balanceakte zwischen Motivation und Frust
In der Standard‑Schwierigkeit zieht das Spiel ordentlich an – spätestens beim dritten Boss sitzt der Gedulds‑Grenzwert vieler Spieler. Der „Einfach“‑Modus bringt Erleichterung, bleibt aber trotz allem Anspruchsvoll. Wer Ausdauer mitbringt, wird belohnt; wer nicht, steht schnell vor einer Mauer.Auf Plattformen wie der PS5 läuft Khazan flüssig, wahlweise im Leistungsmodus. Der Stil mit Cel‑Shading sieht gut aus und hebt sich vom üblichen Grau der Soulslikes ab. Allerdings fehlt es manchen Umgebungen an Farbvielfalt und Überraschungen. Für Genre‑Veteranen gibt es kaum visuelle Offenbarungen, aber solides Handwerk.






Noch keine Kommentare. Starte die Diskussion!