Bereits im Frühjahr 2010 kullerte Switch ball als PSN -Titel auf die PS3 und auch wenn wir mit unserem Review im Verzug sind lohnt sich der Blick auf das Puzzlespiel. Sicherlich wird es der eine oder andere schon kennen, schließlich haben die Versionen für Xbox und PC schon ein paar Jahre auf dem Buckel, aber ihr kennt ja den Spruch: "Was lange währt...". Und so wollen wir uns das Game für euch nun ein wenig genauer ansehen und schauen, was Sony Online Entertainment uns hier spendiert hat...
Switch ball
Die Wurzeln von "Switch ball" reichen gar noch weiter zurück, denn was hier zugrundeliegt ist der Amiga-Klassiker "Marble Madness". Oder noch genauer: Das gute alte Holzlabyrinth, welches man noch heute in gut sortierten, kinderfreundlichen Spielzeugläden finden kann. In einem kleinen Holzkistchen mit Glasscheibe oben drauf, befindet sich eine kleine Kugel, die man durch die richtige Neigung an verschiedenen Löchern vorbei bis ans Ziel des Labyrinthes führen muss. Na, klingelt es?
Nun, "Switch ball" bietet im Prinzip ein vergleichbares Konzept. Das Spiel gliedert sich in 5 Welten: Himmelswelt, Eiswelt, Höhlenwelt, Wolkenwelt und Lavawelt, wobei natürlich jede Welt ihre eigene Grundstimmung mitbringt. Gesteuert wird die Spielkugel mit dem linken Analogstick bzw. bei einem Sixaxis Controller durch Neigen des Controllers. Mit dem rechten Stick wiederum verändert man die Kameraperspektive.
Man beginnt (siehe dazu auch Video weiter unten) ganz simpel mit einer Marmorkugel, die man durch eine Art "Parcours" führen muss. Bildschirmhinweise geben erste Hilfestellungen und schon bald stellen sich einem die ersten Hindernisse in den Weg. So erfährt man schnell, wie man Blöcke und Kisten beiseite schiebt - oder wie man nutzt, um das nächste Level zu erreichen. Mal muss man damit Brücken bilden, mal muss man sie in den Abgrund stürzen. Auch seine Gestalt kann man mit zunehmender Spieldauer immer öfter wechseln. Von der Marmorkugel zur Stahlkugel um damit schwere Gegenstände zu verrücken. Mit der Zeit entwickelt sich das Knobelspiel zu einer echten Herausforderung, denn während die ersten 10 Minuten noch recht easy spielbar sind wird es später richtig knifflig. Nur wer mit viel Fingerspitzengefühl und einer Prise Grips gesegnet ist wird alle Welten erfolgreich durchlaufen können...




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