Reign - Conflict of Nations spielt in Osteuropa um 1350. So eben sind die Mongolen abgehauen, schon tritt die Pest ein. Es gibt keine einheitliche Macht. Die russischen Fürstentümer kämpfen untereinander oder auch mit Polen, Deutschland und Schweden. Im Spiel führst du einen der Provinzstaaten.
Konflikt der Nationen
In Reign - Conflict of Nations befindest du dich in der Zeit zwischen 1350 und 1650. Dieser Zeitraum war von Auseinandersetzungen und Reformen der zerrütteten Nationen geprägt.
Du kannst dich für einen der drei Schwierigkeitsgrade entscheiden. Der Anfang ist schwer und sehr langatmig. Nachdem du eine von 26 Nationen mit Anfangscharakter und speziellen Einheiten ausgewählt hast, führt dich ein Tutorial in das Spiel ein. Allerdings geht Reign - Conflict of Nations nicht gerade zimperlich mit den Spielern um. Daher solltest du Erfahrungen in Strategiespielen mitbringen. In oberflächlicher Art und Weise wird in einem Textfenster Grundlegendes in Diplomatie, Forschung, Wirtschaft und Kriegsführung erklärt.
Solltest du dich für das Spiel entscheiden, darfst du dich nicht von den Misserfolgsnachrichten einschüchtern lassen. Das Spiel ist mit deutschen Texten spielbar. Es gibt eine automatische Speicherfunktion, zwei Geschwindigkeitsstufen und eine Pause-Taste, die bei dem schwierigen Echzeitgeplänkel sehr hilfreich ist.
Im Spiel gibt es eine malerische Osteuropakarte mit Zoomfunktion, die aber trotz Wolkendarstellung nicht viele Details aufweist. Die Grenzen könnten trotz farblicher Unterscheidung der Fraktionen noch deutlicher sichtbar sein. Ebenso gehen die Einheiten im optischen Einheitsbrei verloren. Dies schadet sehr der Übersicht.
Die Grafik lässt zu wünschen übrig, da es zu wenig Details und Animationen gibt. In der höchsten Zoomstufe ist es sehr unübersichtlich. Die Musik ist stimmungsvoll, kann aber leider nach stundenlangen Spielen etwas nervig werden.




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