Death knows your Name - Der Tod lebt in Dir Review

Ein Psychiater entdeckt einen Schädel mit seinem eigenen Gesicht.



Bruce Taylor ist Psychiater und macht die Entdeckung seines Lebens. Als in einem der Flügel der Anstalt in der er arbeitet die Überreste eines menschlichen Schädels gefunden werden drängt er darauf, dass von den Überresten in einem komplizierten Verfahren die Gesichtsstrukturen nachmodelliert werden. Das blanke Entsetzen steht ihm sprichwörtlich ins Gesicht geschrieben, als er das Modell zum ersten Mal zu sehen bekommt: Das Modell trägt sein Gesicht...

Death knows your name
Richard, einer seiner Patienten, hörte schon immer Stimmen aus dem Untergrund. Natürlich glaubte man ihm zunächst nicht, aber als auch Bruce beginnt diese Stimmen zu hören dreht sich das Karusell der Angst immer schneller. Nach und nach sterben auf mysteriöse Weise immer mehr der Bediensteten bzw. der Personen, die in irgendeiner Weise mit dem Schädel in Kontakt kamen. Es ist etwas Böses in diesem Krankenhaus und während Taylor allmählich immer mehr über die Hintergründe seines eigenen Todes herausfindet wird allmählich auch der Psychiater selbst verrückt...

Gruselig ist der Film allemal, spart er doch nicht an Blut, Splattereffekten und Schockmomenten im Staccato. Auch die atmosphärische Story kann den geneigten Zuschauer schnell in den Bann ziehen, allerdings entwickelt der Film nach und nach gewisse Längen, die besonders in der Mitte des Films stark spürbar sind. Zwar findet der Zuschauer mit Taylor zusammen allmählich heraus was es mit dem Schädel und mit den myteriösen Infektionen auf sich hat, allerdings sind viele der Entdeckungen eher zufällig und wenig überraschend. Alles in allem ist der Plot etwas dünn und wird auch durch die zahlreichen Blutszenen nicht bedeutend besser...

FAZIT

"Death knows your name" ist brutal, blutig und ... etwas zäh. Der Film hat dramaturgisch gesehen einige Längen und die Story hat so manche Lücke. Wer auf Splatterfilme abfährt und keinen besonderen Wert auf die Erzählweise legt, kann es riskieren...

Redaktion (Spielemagazin.de)

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Ein Psychiater entdeckt einen Schädel mit seinem eigenen Gesicht.

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