Skate it. Own it. Make it yours.
In medias res: Herzstück des Spiels ist sicherlich der Karrieremodus, mit dem man einen Skater aus der Liga der Anfänger bis in die schillernde Welt der Profis führen kann. Dazu legt man zu Spielbeginn zunächst mal sein virtuelles Alter Ego im Spiel an, legt Frisur, Bart, Gesichtsform, Klamotten und Details rund ums Board fest und kann sich dann auch sofort ins Spiel stürzen. Die meisten Features angefangen bei den Kleidungsstücken und dem Zubehör bis hin zu zahlreichen Events sind am Anfang gesperrt und wollen freigespielt werden, aber schon im Gemeindezentrum oder auf der Anlage der nahegelegenen Schule warten die ersten Aufgaben auf uns.
Die "Flick it"-Steuerung ist dabei ein wichtiger Bestandteil des Spiels, der zu der guten Skateboard-Atmosphäre beiträgt. Während man auf dem oberen Bildschirm den Skater in Aktion sieht wie er gerade an ein Geländer zusteuert, hat man auf dem unteren Bildschirm ein Skateboard in der Draufsicht. Tippt man rechts neben das Board, nimmt mein Alter Ego Schwung auf, zieht man dann mit dem Touchpen einen Strich in Fahrtrichtung macht er einen Ollie. Gegen die Fahrtrichtung einen Nollie. Auch komplexere Kickflips und Shuv-Its lassen sich mit einem Schwung des Touchpens nachahmen und mit etwas Timing feiert man schnell die ersten Erfolge. Umständlicher sind da schon die Grabs (Schultertasten) und die Drehungen (Steuerkreuz), denn plötzlich braucht man dann doch eine ganze Menge Übung um all die Tasten und den Touchpen gleichzeitig zum gewünschten Move hinzubekommen. Etwas umständlich...
Während die Videos und die Menü noch sehr gelungen sind, ist die Ingame-Grafik leider etwas pixelig und klobig. Zwar erkennt man noch immer genau auf welches Hindernis man gerade zusteuert, dennoch ist die Darstellung der Skater und der Parks nicht ganz erstklassig. Die Animationen der Tricks hingegen sind ordentlich und auch komplexe Tricks werden gekonnt präsentiert.
Der Soundtrack zum Spiel besteht aus rockigen und eingängigen Melodien und diese geben keinen Grund zum Tadel, wenn auch die Auswahl hätte größer sein dürfen. Die Ingame-Soundeffekte wissen zu überzeugen - das Rollen des Board, das Bremsen, Schwung holen, unterschiedliche Untergründe, an alles wurde gedacht - Hörenswert!





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