Die Rückkehr des Pagan Storm – kraftvoll, melodisch, treibend
Schon der Einstieg zeigt, wohin die Reise geht: majestätische Melodien, treibende Rhythmen und eine klangliche Wucht, die sofort vertraut wirkt. Wolfchant entfalten wieder diesen epischen Pagan-Sturm, der sie Mitte der 2000er zu einem der markantesten europäischen Acts des Genres gemacht hat. Doch statt sich darauf auszuruhen, klingt das Album modern, bewusst produziert und überraschend rund – ein Werk aus einem Guss.Besonders prägend bleibt die Kombination aus Lokhis harschen Screams und Nortwins klarem, erhabenem Gesang. Diese Dualität hebt Wolfchant seit Jahren vom Rest der Szene ab. Auch auf Echoes Of A Time Once Past trägt sie die Songs wie zwei gegensätzliche Kräfte, die doch gemeinsam in dieselbe Richtung ziehen – mal aggressiv, mal moralisch erhoben, aber immer packend.
Melodien, die tragen – und ein Sound, der Geschichte erzählt
Wolfchant setzen wieder verstärkt auf traditionelle Melodieführung: Gitarrenlinien, die an alte Sagen erinnern, hymnische Refrains, die sich sofort festsetzen, und rhythmische Stürme, die den Hörer mitreißen. Doch die Band schafft es, einen hohen Wiedererkennungswert zu behalten, ohne rückwärtsgewandt zu klingen. Die Produktion aus dem eigenen Southern Wolfcult Studio sorgt dafür, dass alles klar, kraftvoll und zeitgemäß klingt. Das Album wirkt dadurch größer und resonanter als einige seiner Vorgänger.Wichtig: Die acht Hymnen – plus Intro – versuchen nicht, das Genre neu zu erfinden. Sie zelebrieren es. Und genau darin liegt ihre Stärke. Die Mischung aus Pagan, Epic, Black und klassischem Heavy Metal funktioniert hier wie eine Zeremonie, die man sofort wiedererkennt und trotzdem gern neu erlebt.
Tracklist
- Arcades of Time (Intro)
- Under a Twilight Star
- Goddess of Fire
- Lifeblood
- Dem Sturme voraus
- Witchfinder
- Wild Hunt
- Shadows of Doom
- Echoes from the Past



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