Metalite - A Virtual World

"A Virtual World" setzt dabei die stylistische Story der Band konsequent fort. Nicht nur gibt es melodiösen Uptempo-Metal rund um eine kraftvolle und überzeugende Stimme von Frontfrau Ohlsson zu hören, sondern auch durchaus vielschichtige Arrangements, gerne auch mit Soundteppichen von Synthesizern garniert. Das alles klingt aber in der Fusion durchaus überzeugend, auch wenn es so manch einen Puristen des Metal wohl einen Schauer über den Rücken jagt.
"Wir sehen uns als dezidiert moderne Band, die die Dinge anders anpackt als die anderen Melodic-Metal-Bands da draußen".

Hier und da wird es dann doch ein bisschen arg viel. Die Kombination aus Synthesizer-Arpeggios, einer treibenden Rhythmus-Sektion und peitschenden Gitarren ist mitunter auch für den geneigten Rezensenten zumindest stellenweise gewöhnungsbedürftig. Beispielsweise beim Track "Beyond the horizon", der ein echtes Feuerwerk auf den Synthies abfeuert. Puh. Produktionstechnisch ist hingegen alles feinste Sahne. Alle Instrumente und auch die Vocals drücken kraftvoll aus den Boxen, da waren offensichtlich nur Vollprofis an den Reglern, veredelt durch eine weitere Glanz-Produktion des Großmeisters Jacob Hansen (Volbeat, Amaranthe).



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