Die Boshaftigkeit des Zeed-Clans
Die Geschichte von Shinobi ist total abstrus. Unser Held heißt Jiro Musashi und ist der Vater von Joe Susashi, dem Helden der 90er Shinobi-Games. Jiro muss sich gegen den bösen Zeed-Clan zu Wehr setzen. Das Spiel spielt hierbei im Jahre 1256 und 2056. Wieso dem so ist, sollte lieber nicht hinterfragt werden, sonst gibt es mit dem Ninjaschwert eins über die Rübe. Story egal - nicht egal aber das Tutorial. Wenn man so was Tutorial nennen darf. Hier sollte der Spieler eigentlich clever an das Spielprinzip herangeführt werden. Was macht Shinobi? Bevor das Spiel richtig los geht, muss man sich erst mal viele viele Text- und Bildseiten merken. Natürlich kommt man auch so zurecht, aber ein langweiligeres Tutorial als das von Shinobi, gab es in letzter Zeit nicht.
Neben den Einsatz des Schwertes, ist die Ninja-Magie ein Mittel den Gegnern so richtig einzuheizen. Die Ninja-Magie orientiert sich an den Elementen. Wasser z. B. lässt Jiro schneller rennen und höher springen. Feuer wiederum ist gut um sich lästige Gegner vom Hals zu schaffen. Schön, dass der Entwickler Achievements in den Levels versteckt hat. Neben Artworks, sind auch diverse Musikstücke zu entdecken.
Grafisch in Ordnung
Die Grafik von Shinobi kann sich zum Teil sehen lassen und sieht besser aus als die Screenshots erahnen lassen. Die Animation der Figuren ist gelungen und die 2D Zwischensequenzen sind zwar minimalistisch, aber trotzdem erzählen sie die Geschichte mit einem gewissen Charme. Weniger schön sind die Effekte und die Hintergrundgrafiken. Gerade hier hätte man mit dem 3D Tiefeneffekt einiges rausholen können. Die Musik ist nicht zu hektisch und kann insgesamt als gelungen bezeichnet werden.





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