Invasion USA
Die Story des Spiels setzt Anfang der Fünfziger in den USA und damit zwischen dem ersten und dem zweiten Teil der Reihe auf der Playstation 3 an. Der Held ist diesmal Tom Riley, ein Feuerwehrmann der wider Willen zu den Waffen greifen muss und sich auf die Suche nach seiner Familie begibt. Denn die Chimera, so heißen die Aliens, haben ihre Invasion von Europa nun auch auf die USA ausgeweitet und erwischen die Amerikaner auf dem falschen Fuß. Von daher ist erst einmal Überleben angesagt, um anschließend zurückschlagen zu können.
Das Zurückschlagen gestaltet sich dabei recht komfortabel, denn die Steuerung ist sehr gut an die Fähigkeiten und Eigenheiten der Vita angepasst worden. An dieser Stelle hat Entwickler Nihilistic ganze Arbeit geleistet, im zweiten Handheld-Ableger und im insgesamt fünften Teil der Reihe bekommen wir ein richtungsweisendes Steuerungskonzept serviert. Die beiden Sticks lassen präzise Bewegungen zu und die Touchpads sind gut ins Spiel integriert worden. So entsteht eine Kombination aus klassischen Gameplay mit neuartigen Touch-Features, die nicht aufgesetzt wirken - so muss sich ein Ego-Shooter auf der Vita spielen lassen.
Inhaltlich gibt es Licht und Schatten, denn positiv fällt auf, dass die Bildrate selbst bei großen Gegner-Ansammlungen nie in die Knie geht. Schlecht ist dagegen die KI der Gegner, die meist recht planlos auf uns zustürmen. Es gibt acht Waffen, die teilweise aus den Vorgängern bekannt sind, aber auch Neuzugänge wie die Mischung aus Schrotflinte und Bogen. Die Waffen können nun auch getuned werden, was ein wenig mehr taktische Tiefe ins Geschehen bringt.
Einen Multiplayer für bis zu acht Spieler gibt es auch, leider aber nur die üblichen Standardvarianten, besonders außergewöhnliche Modi finden sich nicht und es gibt auch nur eine Handvoll Maps. Dennoch ist der Titel, angesichts fehlender Alternativen, gerade allen Action-Fans zu empfehlen.
[checklist]
- Optik
- Flüssig
- Steuerung
- KI
- Story
- Synchro





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