Armada 2526 Gold Edition Review

Erweiterte Gold Edition des beinharten Weltraum-Strategiespiels



"Armada 2526" erschien bereits im Sommer 2010 und hat sich seither den Ruf erarbeitet eine beinharte Strategie-Simulation im Weltall zu sein. Fans des Genres kamen damit auf ihre Kosten, aber bekanntlich kann man ja auch mal was verpassen. Wer "Armada 2526" nun tatsächlich verpasst hat, der sollte nun die Ohren spitzen, denn mit der "Armada 2526 Gold Edition" kommt nun eine aufgepeppte und erweiterte Version des Spiels auf den Markt, die insbesondere preislich sehr attraktiv ist.

Armada 2526 - Strategie im Weltraum

Als Anführer eines der 12 Sternenvölker müsst ihr dessen Überleben sichern und im Wettstreit mit den anderen Rassen die Vorherrschaft in der Galaxis erstreiten. Jede Rasse hat bestimmte Rasseneigenschaften. So ist die Menschheit mit einem allgemeinen Forschungsbonus gesegnet und muss dafür Nachteile bei der Hyperspace und Psi-Foschrung in Kauf nehmen. Man kann auch eine Rasse als Vorlage wählen und unter Berücksichtigung eines Punktesystems eigene Eigenschaften verteilen.

Anschließend geht es wie bei anderen Genrevertretern weiter. Vom Heimatplaneten werden Scoutschiffe und Archen zu anderen Planeten in Reichweite geschickt. Geeignete Planeten werden kolonisiert und mit Bauwerken versehen, die wiederum die Produktion und die Forschung ankurbeln. Dieses Prinzip setzt sich immer weiter fort und aufgrund der neu entwickelten Technologien könnt ihr später auch unwohnliche Welten kolonisieren, bessere Gebäude errichten und stärkere Schiffe bauen. Natürlich tauchen alsbald Gegner auf, mit denen ihr über das diplomatische Menü in Verbindung treten und Handels-, Forschungs- und Friedenspakte schließen könnt. Euch nicht wohl gesonnene Gegner greifen schnell zum Kriegsbeil und richten Angriffe gegen die nächstgelegenen Kolonien.

Das Spiel ist kurzweilig und kann die ersten Stunden durchaus fesseln. Allerdings fallen dem genreerfahrenen Spieler sofort einige Punkte auf, die den Spielspass senken. So ist der Forschungbaum recht lieblos gestaltet und die meistens Technologien steigen einfach in Stufen auf. Das Gleiche gilt für die Gebäude. Schade ist auch, dass die durchaus ansehnlichen Raumschiffe nicht selbst gestaltet oder zumindest ausgerüstet werden können. Dies wirkt sich spielerisch auf die Raumschlachten aus, die dadurch kaum taktischen Tiefgang entwickeln.

Ergänzend zum Hauptspiel hat das Game in der "Gold Edition" auch noch das "Armada 2526 Supernova Add-On" spendiert bekommen. Dieses bietet noch mehr erforschbare Planeten, Raumschiffe, Alienklassen, Technologien und vieles mehr für ein unvergessliches Weltraumabenteuer.

Features:

  • Über 130 fantastisch gestaltete Raumschiffe
  • 150 erforschbare Technologien
  • 14 Alienklassen
  • Eine riesige Spielwelt zum Erforschen und Kolonialisieren
  • Unzählige Handlungsmöglichkeiten: Planetensysteme erforschen, neue Kolonien gründen, neue Technologien erforschen, Handel treiben, Diplomatie nutzen, feindliche Verteidigungsanlagen infiltrieren, Spionagetaktiken anwenden und schließlich gewaltige Raumflotten in groß angelegte Schlachten führen
  • Packende Schlachten mit anderen Spielern über LAN-Netzwerk oder E-Mail (Play by Mail)
  • Enthält zusätzlich ein exklusives Bonusposter

FAZIT

Durch all diese Mankos verschenkt der Entwickler sehr viel Potential und scheitert wie viele zuvor an Master of Orion II, dem altehrwürdigen Genreprimus der seit 1996 der Maßstab für solche Spiele ist. Aufgrund der mittelmäßigen aber praktischen Grafik und dem annehmbaren Sound ist Armada 2526 für Genrefans gerade noch zu empfehlen.

Redaktion (Spielemagazin.de)

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Spielemagazin-Wertung: 62%
Erweiterte Gold Edition des beinharten Weltraum-Strategiespiels
Einzelwertungen
Gameplay
74
Grafik
52
Sound
61
Steuerung
73

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