Manchmal sind es die kleinen Sachen, die Gamer Herzen höher schlagen lassen. Eventuell ist dies auch der Fall bei "ORBITALIS", einem Indie-Puzzlespiel eines winzigen Entwicklerstudios. Ob sich die Investition von gut 6€ für das Spiel lohnt, klärt unser Test.
ORBITALIS
In "ORBITALIS" haben wir die Aufgabe, einen Satelliten (oder etwas satellitenähnliches) für eine bestimmte Zeit ohne Beschädigung zwischen Planeten, Sternen oder Kometen zu manövrieren. Hat man dies geschafft wird weiterhin die Maximalzeit gemessen bis das Flugobjekt zerstört wurde und dann in eine Online-Rangliste geschrieben. Dort kann man sich dann mit den Besten messen (manche Spieler schaffen eine Stunde und mehr ).
Abwechslung hält das Spiel trotz "Early-Access" in etwa 50 verschiedenen Leveln bereit. Diese Anzahl reicht gut und gerne für 2-3h Spielspaß aus. Der Schwierigkeitsgrad ist wie bei Puzzle Spielen ausgeglichen. Manchmal kommt man sofort auf die Lösung und manchmal dauert es etwas länger. Alles in Allem wirkt das Spiel trotz Betastatus schon fast fertig und uns sind keine größeren Fehler aufgefallen.
Die Schwerkraftssimulation macht auch meistens einen guten Eindruck. Teilweise sind besonders die sehr engen Schleifen nicht ganz nachvollziehbar. Dem flüssigen Spielbetrieb tut das aber keinen Abbruch.
Grafik und Sound
Fast typisch für Indie-Titel ist die Retrografik. Im Zusammenspiel mit einer guten Levelgenerierung präsentiert sich "ORBITALIS" damit sehr gut.
Ebenfalls gut gelungen ist die Hintergrundmusik, die passend futuristisch aber nicht nervend agiert. Die wenigen Interaktionsgeräusche fügen sich ebenfalls gut ins Spiel ein.



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