Was liegt an?
In Doom Eternal schlüpfen die Spieler erneut in die Rolle des unaufhaltsamen Doom Slayers, der sich einer apokalyptischen Erde gegenübersieht. Die Dämonen der Hölle haben die Menschheit nahezu ausgelöscht, und der Planet ist von den höllischen Invasoren überrannt. Der Doom Slayer wird in eine Mission verwickelt, die weit über einfache Vergeltung hinausgeht: Er muss die Priester der höllischen Macht, die sogenannten Höllenpriester, eliminieren, um die Dämoneninvasion zu stoppen und die Menschheit vor der völligen Vernichtung zu bewahren.Im Laufe des Spiels taucht der Doom Slayer tiefer in die komplexe Mythologie des Doom-Universums ein. Er entdeckt mehr über seine eigene Herkunft und seine Verbindung zu den außerweltlichen Wächtern, während er sich mächtigen Gegnern wie den Höllenjägern und dem gefürchteten Ikon der Sünde stellt. Die Geschichte erweitert die ursprüngliche Prämisse der Serie und bringt eine Mischung aus epischem Konflikt, kosmischen Mächten und einem Hauch von düsterer Spiritualität, die die Serie in eine neue erzählerische Dimension hebt.
Das Herzstück von Doom Eternal ist zweifellos das Gameplay. Mit einer Vielzahl an Waffen, flüssigen Bewegungsmechaniken und einem konsequenten Fokus auf Aggression hebt sich das Spiel von typischen Shootern ab. Das Kämpfen fühlt sich dynamisch und befriedigend an, besonders, wenn man geschickt durch die Arenen navigiert und Dämonen in einer blutigen Symphonie niedermetzelt. Der neu eingeführte Flammenwerfer, die Glory Kills und das Ressourcensystem machen Kämpfe taktischer, ohne den Adrenalinrausch zu mindern.
Doch bei all der Action ist es auch ein wenig hektisch. Für Neueinsteiger könnte das Tempo überwältigend sein, und selbst Veteranen müssen sich auf die zahlreichen Mechaniken einlassen, um das Beste aus dem Spiel herauszuholen.
Ein audiovisuelles Feuerwerk
Optisch beeindruckt Doom Eternal mit detaillierten Umgebungen und kreativen Gegnerdesigns. Die Levels sind abwechslungsreich, von höllischen Landschaften bis hin zu futuristischen Ruinen. Besonders hervorzuheben ist der geniale Soundtrack von Mick Gordon, der jede Schlacht mit treibenden Metal-Klängen untermalt und das Adrenalin auf die Spitze treibt.Doch auch hier gibt es Kritikpunkte. Einige Level fühlen sich unnötig komplex an, was den Spielfluss stört. Die Plattforming-Passagen wirken manchmal erzwungen und können frustrierend sein.





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