Spannung in drei Disziplinen
Der Weg ins internationale Finale war alles andere als einfach: Mehr als 350 Baristas aus 15 Ländern – darunter Österreich, Deutschland, Italien, China, Georgien und Kroatien – hatten sich in den vergangen Monaten beworben. Nur die jeweiligen Landessieger erhielten das begehrte Ticket für die Endrunde in Wien. Dort mussten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor einer unabhängigen Fachjury in drei unterschiedlichen Kategorien ihr Können zeigen: Espresso, Cappuccino und Signature Drink.Bei der Bewertung des Espressos lagen die Schwerpunkte vor allem auf Geschmack, Ausgewogenheit und der Perfektion der Crema. In dieser Disziplin sicherte sich Stefan Kot aus Polen den ersten Platz. Beim Cappuccino richtete die Jury ihren Blick verstärkt auf das Zusammenspiel zwischen Espresso und Milchschaum sowie die handwerkliche Ausführung der Latte Art. Hier setzte sich Mario Benetseder aus Österreich durch. Die Disziplin der Signature Drinks verlangte den Baristas vor allem viel Fantasie und harmonische Geschmackskompositionen ab – eine Aufgabe, die Luka Darispanashvili aus Georgien am besten meisterte. Den Gesamtsieg über alle drei Disziplinen hinweg errang schließlich Elizaveta Rîmscaia.
Ich bin unglaublich glücklich. Das Grand Finale zu gewinnen, ist ein riesiger Erfolg für mich und zeigt mir, dass oft mehr in mir steckt, als ich selbst denke. Als ich die Bühne betrat, war die ganze Nervosität plötzlich verschwunden. In diesem Moment gab es nur noch mich, die Jury und den Kaffee. Ich bin meinem Trainer, Provitus Grup und Odelle Patisserie sehr dankbar, dass sie mich auf diesem Weg begleitet, ihr Wissen mit mir geteilt und immer an mich geglaubt haben. Moldau auf internationaler Bühne zu vertreten und den Titel als Overall Champion mit nach Hause zu nehmen, macht diesen Moment für mich noch besonderer.
Eine Bühne für die Kaffeekultur
Auch der deutsche Vertreter Cuwan Alin blickt positiv auf den Wettbewerb zurück, selbst wenn es am Ende nicht für ganz oben auf dem Treppchen reichte. Der Austausch mit den internationalen Kolleginnen und Kollegen bot zahlreiche neue Impulse für die eigene Arbeit am Siebträger.Für mich war das Grand Finale in Wien eine besondere Erfahrung. Deutschland auf internationaler Bühne vertreten zu dürfen, hat mir sehr viel bedeutet. Vor allem der Austausch mit den anderen Baristas und die unterschiedlichen Herangehensweisen an Kaffee haben mich inspiriert und motivieren mich, meinen eigenen Weg weiterzugehen.
Für mich war es etwas ganz Besonderes, die 15 nationalen Champions aus unseren Märkten gemeinsam hier in Wien zu erleben. Sie arbeiten tagtäglich mit Julius Meinl Kaffee und prägen damit das Kaffeeerlebnis für Gäste in Cafés, Restaurants und Hotels weltweit. Beim Grand Finale zu sehen, mit wie viel Können, Kreativität und Persönlichkeit sie ihr Handwerk präsentieren, macht mich sehr stolz. Genau dieses Zusammenspiel aus Expertise, Begeisterung und echten Emotionen macht den Barista Cup für mich so besonders.
Premiere für Publikumsverkehr und Blick auf den Ursprung
Eine Besonderheit der diesjährigen Ausgabe war die erstmalige Öffnung des Events für die Öffentlichkeit. Tausende Kaffeefans nutzten die Gelegenheit, um die Meisterschaft im MuseumsQuartier hautnah mitzuerleben. Im Verlauf des Tages wurden dabei mehr als tausend Tassen frisch zubereiteter Kaffee ausgeschenkt.Für die Gewinner der einzelnen Kategorien sowie den Overall Champion ist das Event zudem mit einem besonderen Preis verbunden: Sie reisen gemeinsam auf eine exklusive Kaffee-Ursprungsreise nach Indien. Vor Ort erhalten sie tiefere Einblicke in Anbau, Ernte und Verarbeitung. Zudem lernen die Gewinner das gemeinsam mit Fairtrade umgesetzte Julius Meinl Generations Programme kennen, welches Kaffeebauern und deren Familien langfristig unterstützt.


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