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Erinnerung an einen Sommer in Berlin Review

Berlin im Olympiarausch zwischen Sportbegeisterung und politischen Veränderungen



Ein amerikanischer Schriftsteller liebt Deutschland und ist gerne da. Seine Freundin ist deutsche und lebt in Berlin. Die ganze Stadt ist im Olympiarausch und sieht dennoch die politischen Änderungen, welche für die Gäste im Lande nicht zu sehen sind bzw. als nicht so gravierend dargestellt werden.

Die Geschichte an sich wird immer wieder von originalen Ausschnitten einer Olympia Dokumentation unterbrochen. Diese Bilder sind historisch wertvoll und zeigen die typische Sportbegeisterung. Verschiedene Disziplinen werden gezeigt und auch das Entstehen dieser Dokumentation wird erklärt. Hierzu werden immer wieder Interviews eingespielt die zwischen den Szenen den Hintergrund etwas ausführlicher dargestellt.

Erzählebenen
Also gibt es insgesamt 3 "Ebenen" auf denen dieser Film spielt. Da ist natürlich die Hauptgeschichte, Schriftsteller und Freundin. Das ist praktisch die Story des Filmes. Durch die geringe Präsenz dieser Ebene geht das ganze leider etwas unter.
Die zweite Ebene ist die der Interviews. Mehrere Menschen werden interviewt und das ganze findet oft auch in denselben Szenen statt. Das heißt eine Art Sprecher erzählt die Geschichte weiter, der selbe, der die Interviews führt, danach zoomt die Kamera weiter nach hinten im z.B. Cafe wo dann der Schriftsteller sitzt und mit einem Freund redet. Diese Weise die Story voran zu treiben erinnert stark an alte Dokumentationen mit denen man in der Schule gequält wurde.

Die dritte Ebene ist die Olympia Dokumentation. Durch die Einspielungen der Spiele gewinnt man einen super Eindruck des Ereignisses und versteht so die Menschen und deren Handeln im Film besser.

Die 70`s
Der Film wurde 1972 Gedreht und wer diese Art der Filme mag ist hier sicherlich nicht falsch.

Insgesamt würde ich den Film mehr als eine Art Dokumentation des Zwiespaltes ansehen. Einerseits die tollen olympischen Spiele und andererseits das politische Regime. Die Story des Filmes an sich ist nicht besonders packend und auch nicht wirklich originell.

FAZIT

Eine wirklich schöne Dokumentation über die olympischen Spiele 1936, wer aber einfach einen "Liebesfilm" sucht wird hier sicherlich enttäuscht.

derPepper (Spielemagazin.de)

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Spielemagazin-Wertung: 40%
Berlin im Olympiarausch zwischen Sportbegeisterung und politischen Veränderungen

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Genre
Release 2008-09-24
Studio Studio Hamburg Enterprises (AL!VE)
Publisher Studio Hamburg Enterprises (AL!VE)
Alterseinstufung Freigegeben ab 12 Jahren
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