Fired - Mobben kann tödlich sein Review

Ein Unternehmer wird von den Geistern seiner Entlassenen heimgesucht.



Es gibt Filme, die sind so unglaublich, dass man ins Staunen kommt, wenn man Ende erfährt, dass die Geschichte auf wahren Begebenheiten basiert. "Fired - Mobben kann tödlich sein" ist so ein Film, denn die ganze Handlung und Inszenierung wirkt zunächst einfach nur unrealistisch, viel zu verrückt, zu abwegig, "das kann doch gar nicht sein". Tja, falsch gedacht.

Fired - Mobben kann tödlich sein
Joy Mittal ist CEO einer Londoner Firma. Mitten in der Krise musste er die halbe Belegschaft entlassen. Zuletzt feuert er die 29-jährige Ruby, mit der er eine Affäre hatte. Für Joy Mittal könnte das Leben so gut wie immer sein. Er breitet sich darauf vor, dem Aufsichtsrat Rede und Antwort zu stehen. Und er ist guter Dinge, ist die Bilanz Dank Massenentlassungen doch gut. Doch in den letzten Stunden, die er alleine in dem Bürokomplex verbringt, ändert sich für Joy alles. Er wird heimgesucht von den Geistern jener, deren Leben er vernichtet hat. Immer mehr verliert Joy den Bezug zur Realität und aus einem einstmals starken Mann wird ein vom Wahn Getriebener, der auch Suizid in Betracht zieht. Sind es Geister, die ihn plagen - oder doch nur das eigene Gewissen?

"Fired - Mobben kann tödlich sein" zeichnet sich vor allem durch seine ganzen Schockmomente aus. Der Film beginnt noch ganz harmlos, steigert sich aber schnell zu einem reinrassigen Gruselfilm, dann kommt noch eine Prise Splattermovie dazu und fertig ist der Genre-Baukasten für den abendfüllenden Gänsehaut-Schocker. Der Bollywood-Streifen hat dabei überhaupt nichts mit seinen Artgenossen gemein, sondern lebt von seiner Mischung aus Büroalltag und Horrorstreifen. Es sind vor allem die unheimlichen Visionen, die Abteilungsleiter Joy und den Zuschauer sprichwörtlich in den Wahnsinn treiben und kaum loslassen. In der Mitte hat der Film eine kleine Länge, dennoch kann man den Blick kaum abwenden.

Technisch gibt es an der DVD-Produktion überhaupt nichts auszusetzen. Die Bildqualität ist hollywood- bzw. bollywoodreif und auch der Ton (Deutsch (Dolby Digital 1.0), Englisch (Dolby Digital 1.0)) ist frei von Makeln. Einzig ein paar Extras hätten dem Film sicherlich noch gut zu Gesicht gestanden.

FAZIT

Spannender Gruselfilm basierend auf einer wahren Begebenheit. Zwar haben sich die Ereignisse vermutlich nicht so abgespielt, die Idee dahinter ist dennoch genial.

Redaktion (Spielemagazin.de)

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Spielemagazin-Wertung: 82%
Ein Unternehmer wird von den Geistern seiner Entlassenen heimgesucht.

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