Kulinarische 3D-Puzzles zum Drehen und Probieren
Jedes der 15 Level beginnt mit einem noch unvollständigen Holzkern in der Mitte eines kleinen Dioramas. Die dazugehörigen Bauteile liegen rundherum auf dem Tisch und müssen von Dir aufgenommen, im dreidimensionalen Raum gedreht und an der passenden Position angebracht werden. Kleine Magnetpunkte am zentralen Modell und an den einzelnen Teilen geben Hinweise darauf, welche Stellen miteinander verbunden werden können.Befindet sich ein Baustein an der richtigen Position und besitzt er die vorgesehene Ausrichtung, beginnt er zu wackeln und rastet anschließend ein. Auf diese Weise entstehen nach und nach Pfannkuchenstapel, Burger, Onigiri, Torten und andere Gerichte. Die Aufgaben funktionieren dabei ähnlich wie dreidimensionale Puzzles, verlangen aber zusätzlich räumliches Vorstellungsvermögen, weil nicht alle Seiten des fertigen Modells gleichzeitig sichtbar sind.
Eine Referenzansicht zeigt Dir, wie das vollständige Gericht aussehen soll. Da sie nur eine bestimmte Perspektive abbildet, musst Du manche Positionen weiterhin durch Drehen des Modells und Ausprobieren ermitteln. Falsche Platzierungen werden nicht bestraft. Ebenso gibt es weder eine begrenzte Anzahl an Versuchen noch einen Timer, der Dich zu schnellen Entscheidungen zwingt.
Sanfter Fortschritt statt steigender Hektik
Die einzelnen Gerichte werden nacheinander freigeschaltet und über ein Rezeptbuch ausgewählt. Vor jedem Puzzle erfährst Du den Namen der Speise, den verantwortlichen Fantasiekoch und eine kurze Beschreibung. Eine zusammenhängende Geschichte erzählt Umami nicht. Die kleinen Texte dienen vielmehr als thematische Einleitung für das jeweils folgende Diorama.Mit fortschreitender Spielzeit wächst die Anzahl der Bauteile. Gleichzeitig werden die Modelle höher und verschachtelter, wodurch verdeckte Anschlussstellen und ähnlich geformte Elemente häufiger vorkommen. Das grundsätzliche Vorgehen verändert sich dabei nicht: Du untersuchst die Form eines Teils, suchst nach einer passenden Stelle und probierst unterschiedliche Ausrichtungen aus, bis die magnetische Verbindung bestätigt wird.
Weil die Lösung jederzeit betrachtet werden kann und falsche Schritte keine Konsequenzen haben, bleibt der Schwierigkeitsgrad bewusst zugänglich. Viele Positionen lassen sich außerdem durch systematisches Ausprobieren finden. Umami setzt damit weniger auf komplexe Logikrätsel als auf das schrittweise Zusammensetzen und Betrachten seiner Modelle.
Maussteuerung mit gelegentlichem Eigenleben
Die Bedienung erfolgt hauptsächlich mit der Maus. Du greifst einzelne Bausteine, bewegst sie um das Modell und veränderst ihre Ausrichtung, bevor Du sie an einer vermuteten Position ablegst. Das zentrale Gericht lässt sich ebenfalls drehen, damit Du Anschlüsse auf der Rückseite oder an schwer einsehbaren Stellen erreichst.In einigen Situationen reagieren die magnetischen Kontaktpunkte bereits, wenn ein Bauteil lediglich über eine mögliche Position bewegt wird. Dadurch kann sich das Teil automatisch drehen oder vorübergehend an einer Stelle haften, die Du gerade nicht verwenden möchtest. Bereits abgelegte Elemente lassen sich zudem nicht immer im ersten Versuch wieder greifen. Die optische und akustische Bestätigung einer korrekten Position verhindert jedoch, dass Unklarheit darüber entsteht, ob ein Baustein endgültig eingerastet ist.
Handbemalte Speisen prägen den Grafikstil
Die grafische Gestaltung überträgt zweidimensionale Illustrationen auf dreidimensionale Holzmodelle. Sichtbare Pinselstrukturen, warme Farben und leicht vereinfachte Formen sorgen dafür, dass die Speisen wie bemaltes Spielzeug wirken. Jedes Puzzle besitzt eine eigene Tischdekoration, die zum Gericht, zum Anlass oder zum jeweiligen Koch passt.Neben den eigentlichen Bausteinen befinden sich Tiere und kleinere Gegenstände in den Kulissen. Viele davon reagieren auf Mausklicks mit kurzen Animationen. So kannst Du etwa die Tiere streicheln oder einzelne Dekorationen untersuchen. Diese Interaktionen beeinflussen die Lösung des Puzzles nicht, erweitern die Dioramen aber um kleine Entdeckungen.
Sanfte Klänge begleiten jeden Handgriff
Die Musik setzt auf zurückhaltende Lo-Fi-Klänge, die während des Puzzelns im Hintergrund bleiben. Hinzu kommen Geräusche für das Aufnehmen, Drehen und Einsetzen der Holzbausteine. Auch die anklickbaren Gegenstände innerhalb der Kulissen besitzen teilweise eigene akustische Rückmeldungen.Besonders deutlich wird der Fortschritt durch das Einrastgeräusch korrekt eingesetzter Teile. Dadurch erhältst Du neben dem sichtbaren Wackeln eine zweite Bestätigung. Sprachausgabe gibt es nicht, und die wenigen Texte stehen vollständig auf Deutsch zur Verfügung.
Sammelkarten belohnen neugierige Blicke
Abseits der 15 Hauptpuzzles kannst Du in den Dioramen versteckte Sammelkarten entdecken. Dazu untersuchst Du Tiere, Dekorationen und andere auffällige Objekte. Die Karten greifen den gezeichneten Stil des Rezeptbuchs auf und werden in einer eigenen Sammlung abgelegt.Zusätzlich umfasst die PC-Version sechs Steam-Erfolge. Wer nur die Gerichte zusammensetzen möchte, kann die einzelnen Level nacheinander spielen. Für einen vollständigen Abschluss müssen hingegen auch die versteckten Interaktionen und Sammelobjekte gefunden werden. Der Umfang bleibt insgesamt kompakt und kann abhängig von Spielweise und räumlichem Vorstellungsvermögen innerhalb weniger Stunden bewältigt werden.



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