Einfache Montage, sofort einsatzbereit
Der erste Eindruck des Hama WiFi Tür-Fenster-Kontakt ist durchweg positiv: Der Tür-/Fensterkontakt wird mitsamt Montagematerial geliefert und kann entweder per Klebestreifen oder mit beiliegenden Schrauben angebracht werden. In unserem Test hielt die Klebeverbindung stabil und war ausreichend stark für den Langzeitbetrieb. Die Einrichtung erfolgt über die bekannte Hama Smart Home App oder wahlweise auch über „Smart Life“. Die Verbindung ins heimische Wlan klappte problemlos, wenn man die Bedienhinweise genau beachtet.Der Sensor meldet zuverlässig, ob ein Fenster oder eine Tür geöffnet oder geschlossen wurde – mit kurzer Verzögerung, da das Gerät sich zur Batterieschonung nur bei Statusänderungen ins Wlan einklinkt. Für typische Anwendungen – etwa zur Überwachung von Ausgängen oder Fenstern, die sich in Reichweite von potentiellen Dieben befinden – reicht diese Reaktionszeit vollkommen aus.
Alltagstauglich und funktional – auch ohne Hub
Ein klarer Vorteil des Hama WiFi Tür-Fenster-Kontakt ist seine Hub-freie Nutzung: Statt auf zusätzliche Zentraleinheiten zu setzen, kommuniziert der Sensor direkt mit der App und sendet Push-Benachrichtigungen bei jeder Zustandsänderung. Das macht ihn ideal für schnelle Setups oder als Ergänzung in bereits bestehende Systeme. In Kombination mit anderen smarten Geräten (z. B. Wlan-Thermostaten) lassen sich einfache Automationen realisieren – etwa „Heizung aus, wenn Fenster offen“.Batteriewechsel: Die größte Schwachstelle
So überzeugend die grundsätzliche Funktion ist – beim Batteriewechsel offenbart sich eine kleine Schwäche im Design. Das Öffnen des Batteriefachs ist an sich keine große Sache. An der Oberseite findet sich ein weißer Knopf, den man drücken sollte, dann geht das Fach recht easy auf. Dennoch bleibt es eine Fummelei. Denn das Drücken des Knopfes reicht nicht aus, damit einem der Deckel entgegenspringt. Stattdessen muss man den Deckel mit dem Fingernagel oder mit Werkzeug irgendwie anheben und selbst dann erfordert es gelegentlich ungewöhnlich viel Kraft und lässt sich nur schwer ohne Hilfsmittel oder Gewalt bewältigen. In unserem Test blieb der Kunststoffdeckel zwar heil, dennoch wirkt die Konstruktion wenig benutzerfreundlich. Besonders kritisch: Das Fach muss nicht nur zum Batteriewechsel geöffnet werden, sondern auch, um den Reset-Knopf zu erreichen – was mindestens bei der Ersteinrichtung nötig ist.Wer also vor dem Reset versehentlich bereits die Klebestreifen angebracht und den Kontakt vollständig montiert hatte, kann sich darauf einstellen, das komplette Gerät wieder von der Tür zu lösen. Das ist unnötig kompliziert und bei einem ansonsten so benutzerfreundlichen Produkt etwas enttäuschend.



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