Ein vielversprechender Ansatz mit wenig Erklärungen
Grundsätzlich klingt die Idee großartig: Man konstruiert eine Fabrik, in der Materialien verarbeitet und Produkte nach genauen Rezepturen hergestellt werden. Allerdings wird man bereits in den ersten Levels mit einer unzureichenden Anleitung konfrontiert. Die Maschinen haben keine klaren Erklärungen, ihre Funktionen sind oft unverständlich, und das Spiel setzt voraus, dass man durch Trial-and-Error herausfindet, wie alles funktioniert.Es gibt zwar eine gewisse Freude am Experimentieren, doch wenn grundlegende Spielmechaniken nicht verständlich sind, führt das schnell zur Frustration. Besonders ärgerlich: Die Rezepte für die Produktion sind teilweise unvollständig oder versteckt. In einem der frühen Levels ist ein Teil der Anweisung nur durch Zufall auffindbar – wenn man die Rezeptanzeige per Drag-and-Drop nach links zieht. Ohne einen Hinweis darauf bleibt man schnell ratlos stecken.
Schwergängige Steuerung und umständliches Bauen
Ein weiteres großes Problem ist die Bedienung. Während ähnliche Spiele intuitive Steuerungsmöglichkeiten bieten, ist Automate It: Factory Puzzle unnötig kompliziert:- Es gibt keine Möglichkeit, platzierte Objekte einfach zu verschieben – stattdessen müssen sie gelöscht und neu gebaut werden.
- Das Löschen von Elementen ist umständlich, da es keinen einfachen Rechtsklick-Befehl gibt. Stattdessen muss man eine spezielle Taste drücken, dann das Objekt anklicken und anschließend erneut eine Taste betätigen, um den Löschmodus zu verlassen.
- Man kann keine mehreren Objekte auf einmal markieren oder kopieren, was das Umgestalten von Fabriken unglaublich mühsam macht.


