Ein Album voller Kontraste
Während der Opener The Thing Is mit seinem fast fröhlichen Sound die typische Handschrift der Band trägt, taucht Freak Mode tiefer in die Thematik des Albums ein. Der Song handelt von emotionaler Instabilität und der Suche nach Halt in chaotischen Zeiten. Sänger Owen Williams verarbeitet auf dem Album den Tod seiner Mutter und bringt seine Gedanken in einer Mischung aus scharfzüngigem Humor und ehrlicher Verwundbarkeit zum Ausdruck.In Narcissist zeigen The Tubs ihre aggressive Seite mit scharfkantigen Riffs und treibendem Schlagzeug, während Illusion mit folkigen Anklängen und komplexeren Arrangements überrascht. Chain Reaction wiederum kombiniert Power-Pop-Energie mit einem tiefgründigen Text über Selbstzerstörung und emotionale Abhängigkeit.
Jangle-Gitarren treffen auf rohe Energie
Musikalisch bleibt Cotton Crown fest in der Tradition des Indie-Rock verwurzelt, erinnert dabei aber an Bands wie The Go-Betweens oder Teenage Fanclub. Die Gitarrenarbeit von George Nicholls verbindet sich mit der treibenden Rhythmussektion von Taylor Stewart (Drums) und Max Warren (Bass) zu einem Sound, der gleichermaßen melodisch wie ungestüm ist.One More Day und Fair Enough zeigen The Tubs von ihrer eingängigeren Seite, während Strange als Albumabschluss noch einmal alle Stärken der Band auf den Punkt bringt: energetischer Jangle-Pop mit tiefgründigen Texten und bittersüßer Atmosphäre.
Tracklist
- The Thing Is
- Freak Mode
- Illusion
- Narcissist
- Chain Reaction
- Embarassing
- One More Day
- Fair Enough
- Strange



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