Zwischen Aufbruch und Düsternis
Schon das eröffnende „The Beginning Of The Beginning“ wirkt fast trügerisch sanft, doch bereits im zweiten Track „The Beginning“ wird klar, dass sich Palila nicht nur auf Melancholie verlassen. Der Sound ist druckvoller, dichter und manchmal auch bewusst kantig – passend zum Albumtitel.Besonders „Pure“ sticht mit seiner Stoner-Rock-Attitude hervor, während „Songs For Bears“ hymnisch und energiegeladen daherkommt. Die Band beherrscht das Spiel mit Kontrasten: Während sich "To The Sun" und "Perry Rhodan" mit kosmischer Weite beschäftigen, taucht "1999" in eine rückblickende, fast resignierte Stimmung ein.
Indie-Rock, aber mit Kante
Palila bleiben melodisch, aber sie packen mehr Wucht in ihre Songs. „Hollywood, Save The Day“ liefert eine kritische Betrachtung der Oberflächlichkeit unserer Zeit, während „Orion“ mit seinen sechs Minuten eine düstere und atmosphärische Reise durch emotionale Bruchstellen wagt. Das abschließende „Mysterious Ordinary Man“ bringt das Album zurück auf den Boden der Realität und sorgt für einen nachdenklichen Ausklang.Die Produktion hält den Sound roh und lebendig – man spürt, dass die Songs nicht bis zur Perfektion poliert wurden, sondern ihre Ecken und Kanten behalten haben. Das verleiht Children Will Be Furious eine gewisse Authentizität, die sich angenehm vom glattgebügelten Mainstream-Indie abhebt.
Tracklist
- The Beginning Of The Beginning
- The Beginning
- Songs For Bears
- Pure
- To The Sun
- Orion
- Perry Rhodan
- Hollywood, Save The Day
- Back
- 1999
- Mysterious Ordinary Man



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