The Curse of Chucky Review

Die Rückkehr des mörderischen Puppenhorrors



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Der kleine, rothaarige Killer kehrt in The Curse of Chucky mit einem düsteren und intensiveren Tonfall zurück. Dieser sechste Film der Child’s Play-Reihe bringt die Wurzeln des Franchise zurück in die Nähe des klassischen Horrors, angereichert mit der für Chucky typischen Mischung aus schwarzem Humor und unvergesslichem Schrecken.

Buh!

Die Handlung dreht sich um Nica Pierce, die nach dem mysteriösen Tod ihrer Mutter Unterstützung von ihrer Schwester Barb und deren Familie erhält. Doch die Ankunft der unheimlichen Chucky-Puppe entfacht bald eine Reihe von blutigen Vorfällen. Der Film punktet mit einer beklemmenden Atmosphäre, die durch die düsteren Räume und die isolierte Umgebung unterstützt wird. Doch obwohl die Optik und der Ton überzeugen, zieht sich die Handlung in vielen Momenten unnötig in die Länge.

Regisseur Don Mancini setzt auf praktische Effekte und klassische Horrormotive, was den Film optisch ansprechend macht. Fans der Reihe werden zudem durch Rückblenden und Verweise auf die früheren Filme belohnt. Allerdings wirkt dieser Fokus auf Nostalgie teils erzwungen und könnte Neulinge überfordern, die die bisherigen Filme nicht kennen.

Darstellerische Leistungen mit Höhen und Tiefen

Fiona Dourif als Nica liefert eine solide Performance, die emotional berührt und die Figur sympathisch macht. Brad Dourif verleiht Chucky wieder seine bissige, zynische Stimme, doch der Humor der Puppe zündet nicht immer. Einige Nebenfiguren bleiben blass und tragen wenig zur Spannung oder Charakterentwicklung bei.

Starke Szenen, aber schwächelnde Erzählung

Die besten Momente des Films liegen in seinen Mordszenen, die kreativ und handwerklich gut inszeniert sind. Doch die Handlung bleibt oft zu vorhersehbar und bietet wenig frische Ansätze. Die Spannung wird durch unnötige Dialoge und flache Wendungen gedämpft, wodurch der Film sein Potenzial nicht voll ausschöpfen kann.

FAZIT

The Curse of Chucky liefert einige gute Momente und bringt die Reihe visuell auf die richtige Spur zurück. Doch die unausgegorene Handlung und schwache Nebenfiguren machen es schwer, den Film durchweg zu genießen. Für Fans ist es ein nettes Wiedersehen mit der Kultfigur, aber als eigenständiger Horrorfilm bleibt er mittelmäßig.

Captain (Spielemagazin.de)

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Spielemagazin-Wertung: 68%
Die Rückkehr des mörderischen Puppenhorrors

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