IL-2 Sturmovik: Cliffs of Dover basiert auf der Luftschlacht über Britannien im Jahre 1940. In jener kriegsentscheidenden Schlacht kämpften die britische, deutsche sowie italienische Luftwaffe um die Vormachtstellung im Luftraum.
IL-2 Sturmovik: Cliffs of Dover
Im Jahre 2001 erschien der indirekte Vorgänger namens Sturmovik, der lange Zeit als die beste Flugsimulation überhaupt galt. In diese Fußstampfen möchte nun IL-2 Sturmovik: Cliffs of Dover treten, doch die Erwartungen kann der Titel leider nicht erfüllen.
Dabei war das Potential durchaus vorhanden. Die Grafik beispielsweise sucht seinesgleichen, könnte realistischer kaum sein. Ähnliches gilt für die akustische Untermalung. Die Steuerung vermittelt tatsächlich den Eindruck, der Spieler würde ein Flugzeug lenken; die einzelnen Missionen sind spannend und es gibt einiges zu erleben und zu entdecken. Doch leider kann IL-2 Sturmovik: Cliffs of Dover als Ganzes nicht überzeugen. So ergeben beispielsweise die einzelnen Missionen keine ganze Kampagne, es wird keine zusammenhängende Geschichte erzählt.
Insgesamt wirkt das Spiel leider nicht sehr ausgereift, was einige Frustmomente mit sich bringt. Das beginnt bereits bei der Steuerung. Nur über Umwege, tief versteckt in scheinbar unwichtigen Menüs, kann der Spieler herausfinden, welche Taste welcher Funktion zugeordnet ist. Erschwerend kommt hinzu, dass sonst für Flugsimulationen gängige Joysticks - der Thrustmaster-Flightstick beispielsweise - nicht korrekt erkannt werden. Zwar hat der Entwickler bereits zwei Patches nachgeliefert, dennoch ist IL-2 Sturmovik: Cliffs of Dover nach wie vor unverhältnismäßig hardwarehungrig. Immer noch kommt es zu Rucklern, auch wenn das geforderte Hardware-Optimum sogar übertroffen wird.





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