The Outer Worlds 2 fühlt sich an wie der Nachfolger, den viele sich für den ersten Teil gewünscht hätten: größer, politischer, bissiger. Der Anfang ist gemächlich, klar – aber sobald Arcadias Machtspiele greifen, wird das RPG zu einem echten moralischen Kraftakt. Die Systeme greifen sauber ineinander, der Skill- und Flaw-Aufbau motiviert durchgehend, und die absurd-charmanten Waffen sorgen für konstanten Spielspaß. Klar, die Gegnerpalette könnte abwechslungsreicher sein, und nicht jede Nebenquest glänzt mit Ideenreichtum. Doch wenn die politischen Entscheidungen zuspitzen, die Begleiter dir widersprechen und die Welt auf deine Taten reagiert, zeigt sich Obsidian von seiner besten Seite. Ein erfahrener Mix aus Humor, Härte und satirischem Weltdesign. Ein RPG, das dich wirklich fordert, Position zu beziehen – und dir dafür reichlich Spielraum gibt.
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