Kitsch mit Köpfchen – musikalisches Feingefühl trotz Übertreibung
Zugegeben, Never Stop Believing ist nicht unbedingt subtil. Aber das muss es auch nicht sein. Stattdessen lebt das Album von theatralischen Chören, hymnischen Refrains, dramatischen Keyboards und Gitarrensoli, die sich wie Sternschnuppen durch den orchestralen Nachthimmel ziehen. Songs wie „Fly Away Together“ oder „Life Begins Again“ zeigen, dass sich hinter der bombastischen Fassade auch emotionale Tiefe und handwerkliche Raffinesse verstecken. Die Balladen treffen ins Herz, während Tracks wie „Fire in the Night“ druckvoll nach vorne preschen – alles eingebettet in eine makellose Produktion, die sowohl digital wie analog glänzt.Neuer Sänger, neue Energie
Mit Noah Simmons als neuem Frontmann hat die Band eine hervorragende Wahl getroffen. Seine Stimme verleiht den Songs nicht nur Power, sondern auch Charakter. Ob in „Guardians of the Kingdom“, das neu eingesungen wurde, oder in epischen Nummern wie „Journey to the Stars“ – Simmons trägt die Melodien mühelos und bringt frischen Wind ins Line-up. Auch das Zusammenspiel mit Gitarrist und Bandkopf Billy Jeffs funktioniert reibungslos. Man merkt, dass hier Menschen mit echter Leidenschaft und klarer Vision am Werk sind.



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