Gatuplan - Kampen GÃ¥r Vidare!

Inge Johansson ist wahrlich kein unbeschriebenes Blatt. Mit The (International) Noise Conspiracy nahm Inge zwei Alben mit dem amerikanischen Produzenten-Guru Rick Rubin auf. Musiker auf dem Solowerk sind Fredrik Eriksson (No Fun At All), Jouni Haapala (De Lyckliga Kompisarna), Anna Philipsson, Lars Ekman und Simon Dahlberg (De Lyckliga Kompisarna). Diese Erfahrung hört man dem Songwriter auch durchaus an, denn die Tracks sind eingänig und trotz einer gewissen Sprachbarriere verbreiten die Stücke mit ihrem internationalen Anstrich schlichtweg gute Laune. Die Tracks sind zwar eindeutig dem Punkrock zuzuordnen, aber eben nicht auf grimmige, wütende Weise, sondern eher gutgelaunt, beschwingt. Hier und da fühlt man sich erinnert an "Blink 182" oder auch "Die Ärzte", das wird Inge ggf. nicht gerne hören, aber da muss er durch. Vielleicht lassen wir ihn selbst mal zu Wort kommen:

"Als ich anfing, Songs für GATUPLAN zu schreiben, war die Idee, Musik mit den Melodien und Emotionen der Ramones und der Haltung von Rancid zu machen, um Vocals und Texte wie Mike Skinner von The Streets dazuzupacken und einen tanzbaren Weltmusik- / Ska-Groove zu erschaffen. Ich wollte Musik schreiben, die in einer Club-Atmosphäre funktioniert, aber auch als Soundtrack für einen Protest. Und obwohl ich auf Schwedisch singe, habe ich von Bands wie Mano Negra und The Specials die Herangehensweise an politische Themen übernommen. Ich wollte sicherstellen, dass die Songs einfach und eingängig genug sind, um Sprachbarrieren zu überwinden."



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