Konzept und erste Single
Wer sich mit der Band beschäftigt, merkt schnell, dass hier nicht einfach oberflächlicher Lärm produziert wird. Das zeigt sich auch am frisch veröffentlichten Vorboten, der thematisch tief in philosophische Gefilde eintaucht. Sänger und Gitarrist Isak Rosemarin erläutert die Hintergründe des Stücks wie folgt:„‚The Spirit Postmortem‘ ist nicht nur ein Track vom Album, sondern auch Teil des übergeordneten Konzepts der Platte, das von der nietzscheanischen Philosophie beeinflusst ist. Der Song greift den Gedanken des Todes des kollektiven menschlichen Geistes, des Zusammenbruchs von Sinn und des schwindenden Antriebs auf, sich vorwärts und aufwärts zu bewegen, und spiegelt dies an den biologischen Phasen des sterbenden menschlichen Körpers. Klanglich hat er eine melancholische und verzweifelte Note, während er gleichzeitig treibend, intensiv und aggressiv ist.“
Musikalische Wurzeln und Besetzung
Speglas verfolgen seit jeher das Ziel, die unbarmherzige Intensität von Black- und Death-Metal mit der treibenden Kraft und dem melodischen Fundament des klassischen Heavy Metal zu verschmelzen. Wenn du dich für diese Schnittstelle der harten Klänge begeisterst, wirst du an den bisherigen Veröffentlichung Gefallen finden. Bereits die beiden EPs – „Birth, Dreams & Death“ aus dem Jahr 2015 sowie „Time, Futility & Death“ aus dem Jahr 2022 – zeigten eine Band, die sich nur ungern in starre Genregrenzen drängen lässt. Mit dem kommenden Debüt verfeinern sie diese Vision zu einem noch persönlicheren und nuancierteren Hörerlebnis.Hinter Speglas stehen erfahrene Musiker der schwedischen Szene. Neben Frontmann Isak Rosemarin, der unter anderem aus Bands wie Sweven, Morbus Chron und Century bekannt ist, gehören Schlagzeuger Jesper Nyrelius (ebenfalls Sweven), Gitarrist Alexi Hedlund und der neu hinzugekommene Bassist Victor Berg (New Keepers of the Water Towers) zur Besetzung. Komplettiert durch Bergs Einstieg, bereitet sich die Band nun darauf vor, das neue Material auch live auf die Bühnen zu bringen.
Auch hinter den Kulissen stimmt die personelle und technische Aufstellung. So wurde das Album von Simon Söderberg, der unter anderem für seine Arbeit mit Ghost und Henrik Palm bekannt ist, im Studio Mayfire abgemischt. Das Mastering übernahm Magnus Lindberg, der sich bereits bei Bands wie Cult of Luna, Ulcerate oder Russian Circles einen Namen gemacht hat. Fans, die sich das physische Exemplar sichern möchten, können ab Dezember oder Anfang Januar mit dem Start der Vorbestellungen rechnen.
Tracklist
- Woe
- The Endarkenment
- Incessant Severance
- Dearth
- The Spirit Postmortem
- Ailing
- Hitherto Awry
- Rage Upon The Dying Fire


Noch keine Kommentare. Starte die Diskussion!