Rückkehr nach sieben Jahren Pause
Snovonne „Sno“ Drake blickt auf eine fast zwei Jahrzehnte umspannende Karriere zurück, in der sie sich in verschiedenen Projekten einen festen Namen gemacht hat. Ihr musikalisches Spektrum bewegt sich abseits ausgetretener Pfade und wird oft als theatralischer Dark Pop, Metal-Kabarett oder Pop-Barock beschrieben. In den vergangenen Jahren war sie unter anderem Teil von Formationen wie Inner Fear – wo sie mit Mitgliedern von Cradle of Filth und King Diamond zusammenarbeitete –, dem Electro-Metal-Projekt The Designs sowie Shadow Architects. Neben ihrer musikalischen Laufbahn macht sie sich auch als Filmemacherin einen Namen; ihr düsteres Fantasy-Psychodrama „COPE [illustrations of the mind]“ wurde weltweit auf Independent-Film-Festivals mit mehreren Preisen ausgezeichnet, darunter für die beste Original-Filmmusik und als bester Kurzfilm.Nach dieser intensiven Schaffensphase steht nun die Single „SOAK“ im Mittelpunkt. Thematisch widmet sich der Song der Emanzipation durch Selbstakzeptanz und fungiert als emotionale Katharsis. Dazu erklärt die Künstlerin:
Der Herbst (der in dem Song oft erwähnt wird) war für mich schon immer etwas Besonderes – alle bedeutenden Veränderungen in meinem Leben fanden in dieser Jahreszeit statt. Es ist die Zeit des Jahres, die mich auseinanderrimmt und mich auf eine andere, stärkere Weise wieder zusammenfügt. Das ist auch der Grund, warum es für mich sehr befreiend ist, nach sieben Jahren im Herbst zurückzukehren, mit einer neuen Single, die sich tatsächlich auf den Herbst bezieht
Hochkarätige Mitstreiter und rohe Ästhetik
Für die musikalische Umsetzung von „SOAK“ hat sich Snovonne ein hochkarätiges Line-up an Gastmusikern ins Boot geholt. Während sie selbst den Großteil der Komposition verantwortet, die Keyboards und Synthesizer bedient und alle Lead- sowie Backing-Vocals einsingt, treibt Johan Koleberg von der Band Wolf den Track am Schlagzeug voran. Koleberg bringt unter anderem die Erfahrung aus seiner Zeit bei Therion und HammerFall mit. Für Bass, Gitarren und den finalen Mix bei SolnaSound Production in Stockholm zeigt sich Simon Johansson verantwortlich, den man ebenfalls von Wolf, Soilwork oder als Live-Gitarristen bei Tiamat kennt. Zusätzliche Synthesizer, das Programming, Gesang und die Produktion übernahm Eddy Cavazza von Silent Ghost aus Italien, während das Mastering von Thomas „Plec“ Johansson in The Panic Room in Schweden übernommen wurde.Auch das visuelle Konzept des Musikvideos stammt direkt aus der Hand der Künstlerin. Über ihre eigene Firma Sno Drake Design & Media übernahm sie Regie, Schnitt und Inszenierung. Dabei legte sie großen Wert auf eine ungeschliffene, organische Ästhetik, die einen Gegenpol zur digitalen Glätte moderner Produktionen bilden soll.
Das Ergebnis sollte organisch sein und das Video sollte sich biologisch, anatomisch anfühlen... Etwas, das durch die Plastikknöpfe und LCD-Bildschirme ‚durchdringt‘. Ich liebe es auch, den Schmutz, die Körnigkeit und die viszeralen Wurzeln der Emotionen zurückzubringen – etwas, das ich in der modernen Videoproduktion manchmal vermisse


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