Für einen Kosaken gibt es nichts Ehrenvolleres, als für die Freiheit seines Vaterlandes zu sterben. Lange genug haben die polnischen Besatzer die Söhne der Steppe unterdrückt. Die Zeit der Rebellion ist gekommen. Immer weiter greift der Aufstand der Kosaken um sich. Seine Leidenschaft für die Freiheit und seine Tapferkeit führen Taras Bulba an die Spitze der Rebellenarmee. Er verlangt sich selbst und seinen Truppen alles ab. Als die Polen ihn schließlich überwältigen und gefangen nehmen, bringt er für die Rettung seiner Leute das größte Opfer, das ein Mann bringen kann ...
Steppensturm - Der Aufstand der Kosaken
Basierend auf einem Literaturklassiker von Nicolai Gogol inszenierte Regisseur Wladimir Bortko dieses historische Schlachtenepos rund um Kosakenführer Taras Bulba und dessen Söhne Andrey und Ostap. Im 16. Jahrhundert kämpfen in der Ukraine die Kosaken gegen die polnischen Invasoren. Vor allem Fürstensohn Andrej Bulba hat dabei ein großes Problem: Er liebt eine Tochter des Feindes.
Das historische Blutvergießen wird untermalt mit jeder Menge Patriotismus, der zeitweise aufgesetzt wird. Als russischen Antwort auf "Braveheart" kommt einem der Film phasenweise so ein bisschen wie Propagandamaterial vor. Wie ein Heldenepos, ein Nachgesang auf nachahmenswerte martialische und blutgetränkte Heroen des Vaterlandes. Dementsprechend herb geht es hier und da dann auch zur Sache, so daß eine Altereinstufung "Ab 18 Jahren" fast schon Pflicht wurde.
Freunde historischer Filme kommen aber auch auf ihre Kosten, denn dank der überzeugenden Kulissen und Kostüme und einigen sehenswerten Massenschlachten kommt der Film gut rüber. Die Synchronisation und die schauspielerische Leistung ist nicht immer optimal, technisch gibt es ansonsten an der Produktion kaum etwas auszusetzen.



Noch keine Kommentare. Starte die Diskussion!