Eine Gang von Skinheads hat sich in ihrer Heimatstadt etwas unbeliebt gemacht, als sie gemeinsam einen Lebensmittelladen ausgeräumt und dabei den Besitzer des Ladens, einen älteren Geschäftsmann, kaltblütig abgestochen haben. Als sie sich daraufhin auch noch den Zorn der Jugendbanden des Ortes auf sich ziehen, wissen alle Beteiligte, dass es Sinn machen würde etwas Gras über die Sache wachsen zu lassen. Und was kommt da gelegener als ein kleiner Trip aufs Land!
"Skinheads on Tour" sozusagen...
Aber es kommt wie es kommen muss: Natürlich können die rechten Knaben nicht aus ihrer Haut und da helfen auch keine gutgemeinten Ratschläge oder Tips. Kaum aus der Stadt kehren sie in ein ländliches Bistro ein und zetteln dort sofort Streit mit einigen Jugendlichen und den Ladenbesitzern an. Es kommt zu einer regelrechten Hinrichtung der Ungläubigen und nur Jeff (Jason Culp) und Amy (Liz Sagal) können in ein nahegelegenes Waldstück fliehen. Es beginnt eine Hetzjagd auf die beiden, bei der sich die Mitglieder der Nazi-Bande langsam selbst zerfleischen.
Der Low-Budget-Film aus dem Jahre 1989 macht auf der Verpackung noch einen recht interessanten Eindruck, aber schon nach einer Weile macht die Ernüchterung breit. Zwar mag es sein, dass das Bildmaterial schon 20 Jahre alt ist, aber dann muss die Bildqualität schon damals unterdurchschnittlich gewesen sein und auch der Ton kann nicht überzeugen. Die Geschichte selbst mag die "L.A. Times" damals noch zu folgendem Zitat bewogen haben: "Nichts für schwache Nerven, aber auf jeden Fall sehenswert!" - Aus heutiger Sicht kaum nachzuempfinden. Weder ist der Film sonderlich brutal (gemessen an dem, was heute sonst so im Vorabendprogramm läuft), noch haben wir in dem Film etwas Neues entdecken können, was uns das Prädikat "sehenswert" erklären könnte. Die haarsträubende Handlung wirkt stattdessen realitätsfremd und wenig glaubhaft, was nicht zuletzt auch an den eher mauen schauspielerischen Leistungen liegt.



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