Paranormal Investigations 2 - Gacy House Review

Forscher untersuchen das Haus eines Serienmörders und überleben nicht.



In den Vorstädten Chicagos trieb zwischen 1972 und 1978 John Wayne Gacy sein Unwesen: Er ermordete in diesen Jahren 33 Jungen und Männer, 26 von ihnen fand man auf dem Dachboden seines Hauses, drei weitere waren im Garten begraben, die anderen hatte er in den nahen Fluss geworfen. 1994 wurde er hingerichtet. Bei der Suche nach Leichen hatte die Polizei das Haus komplett zerstört, auf dem Grund wurde ein neues Heim für eine junge Familie errichtet. Im März 2004 will ein Forscher-Team herausfinden, ob es in dem Haus spukt und installiert dazu Überwachungs-Equipment und verkabelt das Gebäude mit Detektoren und Sensoren, die paranormale Aktivitäten anzeigen sollen. Dann warten sie was passiert ... und was sie sehen ist beunruhigend, erschreckend und grausig - und keiner von ihnen überlebt.

Paranormal Investigations 2 - Gacy House
Mit diesem Titel ist die Absicht ja eigentlich schon klar. Hier versucht man ein bisschen auf der Welle von "Paranormal Activity 2" mitzusurfen. Die Macher machen da auch keinen Hehl daraus: "Paranormal im Titel wirkt wie ein Magnet. Der Hype um Geistererscheinungen ist beim Zuschauer ungebrochen". Das kommt nicht von uns, so steht es auf dem Cover zum vorliegenden Film. Insofern ist die Zielrichtung des Ganzen dann schonmal klargestellt.

Natürlich handelt es sich bei "Paranormal Investigations 2 - Gacy House" um einen B-Movie-Gruselschocker. Die ganze Handlung kommt ein bisschen daher wie "Blair Witch Project", nur eben dass die Handlung nicht Wald, sondern vielmehr in einem "verfluchten Haus" spielt. Ein Team von Wissenschaftlern und Geisteranbetern versucht in diesem Haus etwas zu finden, Geisterwesen, Ströme, Übernatürliches - und natürlich würden sie auch gerne ihre Kamera drauf halten. Für Schreckmomente ist dann auch alsbald gesorgt, denn schon nach kurzer Zeit wird es "spooky".

Erste Schreckmomente gibts schon nach 10 Minuten und dann immer wieder in unregelmässigen Abständen. Leider ist die Synchronisation einzelner Darsteller nicht ganz auf höchstem Niveau, was der Atmosphäre leider mitunter schadet. Die Bildqualität ist wie zu erwarten war unterschiedlich. Teile der Aufnahmen sind hochklassig, andere wiederum grausam schlecht. Das ist aber kein Fehler, sondern wohl vielmehr Absicht und deswegen nicht anzukreiden.

FAZIT

Wohl eher nur etwas für Horrorvielseher. Die können mal einen Blick riskieren.

Redaktion (Spielemagazin.de)

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Forscher untersuchen das Haus eines Serienmörders und überleben nicht.

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