Über Hitler kann man hierzulande aus Gründen der "political correctness" ja eigentlich keine machen. Und wenn einer dann doch mal einen reißt, dann lacht man so verhohlen in sich hinein. Hohohoho. Da haben es die russischen Produzenten von "Hitler geht kaputt" schon einfacher. Die Komödie aus dem Jahre 2008 erschien Mitte November auch für den deutschen Markt und wir haben einen Blick drauf geworfen...
Hitler geht kaputt
SS-Standartenführer Olaf Schulenberg ist ein sowjetischer Undercover Top-Spion. Er soll geheime Dokumente aus dem Führerhauptquartier beschaffen. Wie langweilig. Lieber schießt er im Keller auf Haken kreuze, züchtet Tomaten und lernt die Damen des Berliner Nachtlebens kennen. Die findet man natürlich in den Bars und Clubs der Stadt. Schulenberg ist ein gern gesehener Gast, nimmt an der Weltmeisterschaft im Heil Hitler-Grüßen teil und legt einen Kosakentanz aufs Parkett.
Aber genau das wird ihm zum Verhängnis. Er muss fliehen, aber seine vollbusige Agentenkollegin Sina kommt ihm zur Hilfe. Gemeinsam haben sie noch einen letzten Auftrag zu erfüllen
Das klingt nicht nur alles ziemlich albern, das ist es auch. Und so muss man Film dann auch betrachten und bewerten. "Hitler geht kaputt" ist ein ziemlich schräger Schabernack ohne intellektuellen Gehalt. Die Gags sind mal flach, mal zotig - einfach Quatsch ohne jeden Anspruch. Aber auch das wird seine Fans finden. Für den ganz großen Durchbruch bei uns hat es nicht gereicht, dennoch: Wer schon immer mal über Hitler lachen wollte, darf hier ruhig mal einen Blick drauf werfen.
Die Bildqualität ist ansprechend und frei von störenden Effekten. Auch der Ton gibt keinen Anlaß zur Kritik - die Synchronsprecher sind klar und deutlich zu verstehen, die Klangqualität ist insgesamt sehr gut.



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