Fäuste, Bohnen und Karate Review

Italo-Western trifft Martial Arts in einer wilden Komödie des Jahres 1973.



Woran denkt man bei einem Filmtitel wie "Fäuste, Bohnen und Karate"? Genau: Klingt nach einer wilden Mischung von Italo-Western und Martial-Arts-Streifen. Und genau damit liegt man auch richtig. Als die Erfolgswelle der Italo-Western etwas abebbte versucht ein findiges Entwickler-Studio 1973 einfach mal die beiden Genres zu mixen. Natürlich nicht ohne eine Prise Humor und schon ist eine Art "Bud Spencer und Terence Hill"-Klon geschaffen, den wir uns für euch genauer angesehen haben...

Fäuste, Bohnen und Karate
Sam und sein verfressener Freund Buddy sind im wilden Westen auf der Suche nach dem großen Geld. Die beiden müssen sich mit falschen Dollarnoten, Mönchen und Reliquien herumärgern und werden zusätzlich noch von einem äußerst anhänglichen Japaner verfolgt. Zusammen mit ein paar unfähigen Gaunern lassen sich die Helden von einem Bankdirektor anheuern, dessen Baby von mexikanischen Räubern entführt wurde. Und dabei lernen sie auch, dass es mit dem Begriff "Baby" durchaus eine besondere Bewandnis haben kann...

Die Parallelen zu den üblichen Filmen des Duos Bud Spencer und Terence Hill sind ziemlich offensichtlich, das erkennt man auch bei einem Quervergleich, welche Filme dieses Duo 1973 auf den Markt brachte: "Mein Name ist Nobody", "Auch die Engel essen Bohnen" und "Sie nannten ihn Plattfuß". Aber auch die Kopie "Fäuste, Bohnen und Karate" hat es faustdick hinter den Ohren. Die Gags sind gelungen, die Story ist zugegebenermaßen reichlich schräg aber nichtsdestotrotz unterhaltsam. Natürlich gibt es auch eine ganze Reihe an "Hau drauf"-Einlagen, aber wer Filme dieser Art mag, darf auch hier ruhig mal einen Blick riskieren.

Die Bild- und Tonqualität ist gut, insbesondere die Synchronsprecher verdienen ein besonderes Lob. Hier waren echte Profis am Werk und verleihen dem Film mit ihren Stimme eine besondere Qualität. Extras gibt es bei dem Film leider keine, was angesichts des Alters des Materials allerdings nicht anders zu erwarten war. Immerhin gibt es eine Wendecover ohne FSK-Logo. Was wir vermisst haben: Die Original-Tonspur. Neben der deutschen gibt es leider keine weitere.

FAZIT

Für Fans des Genres sicherlich einen Blick wert - "Fäuste, Bohnen und Karate" gibt sich actiongeladen und lustig in einer Kombination von Italo-Western, Klamauk und Martial Arts.

Redaktion (Spielemagazin.de)

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Spielemagazin-Wertung: 68%
Italo-Western trifft Martial Arts in einer wilden Komödie des Jahres 1973.

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