Dead Man Running Review

Unter Druck muss er in 24 Stunden Geld auftreiben, um seine Mutter zu retten.



Nick (Tamer Hassan) hat ein großes Problem: Zuhause bei seiner Mutter sitzt ein übergelaunter Auftragskiller mit einer Knarre auf dem Schoss und dem Auftrag die alte Lady zu liquidieren, wenn Nick nicht binnen 24 Stunden 100.000 Pfund auftreiben kann. So lautet der Deal mit dem üblen Gansterboss und Kredithai "Thigo" (Curtis "50 Cent" Jackson). Eine Riesensumme, wenn man nur Geschäftsführer eines Reisebüros in London ist (Ski Dubai!). Und weil die Kundschaft auf legalem Wege ausbleibt, muss man sich wohl auch für illegale Geschäftspraktiken offen zeigen...

Dead Man Running
Wie treibe ich innerhalb von 24 Stunden 100.000 Pfund auf? Nick steht extrem unter Druck, als Kredithai Thigo unerwartet sein Geld zurück fordert. Wenn Nick nicht zahlt, ist er tot und seine Mom, bei der schon Thigos Killer sitzt, auch. Verzweifelt geht Nick mit seinem besten Kumpel auf eine atemlose Cash-Jagd. Er greift nach jedem Strohhalm vom illegalen Faustkampf über Wettmanipulation und Juwelenklau bis zum Raubüberfall. Sogar als Auftragskiller will sich Nick anheuern lassen. Er ahnt nicht, dass der Gangsterboss in Wahrheit ein radikales Exempel an ihm statuieren will. Seine Leute kommen Nick in die Quere, wo sie nur können. Denn für Mr. Thigo ist er bereits ein toter Mann, der noch 24 Stunden rennen darf ...

Die britische Kriminalkomödie "Dead Man Running" ist reichlich gewalttätig mit flotten Sprüchen, viel Action und einigen markanten Charakteren. Hauptdarsteller Tamer Hassan macht eine sehr gute Figur als miesgelaunter Adrenalienjunkie mit einem speziellen Geschäftssinn. Den haben aber wohl auch die britischen Fußballstars Rio Ferdinand (Manu) und Ashley Cole (Chelski), die diesen Streifen co-produzierten. Ein durchaus emotions- und actiongeladenes Action-Stakkato aus dem Empire - sehenswert! Insbesondere auch deswegen, weil die Storyline mit einigen überraschenden Wendungen aufwartet, die beide Seiten mächtig in die Enge treiben und für jede Menge erheiternde Momente vor der Flimmerkiste sorgen...

Technisch gibt es an der Produktion nichts auszusetzen. Die Bild- und Tonqualität ist bestechend, Kameraführung und Regiearbeit einwandfrei. Als Extras erwarten den Zuseher Interviews mit den Hauptdarstellern, ein kleines "Making of" (immerhin knapp 23 Minuten), ein Featurette zum Film und die Originaltrailer.

FAZIT

Britisches Action-Kino mit massivem Actioneinsatz und massig Überraschungen. Die DVD zu "Dead Man Running" ist sehenswert und mit vielen Extras gespickt...

Redaktion (Spielemagazin.de)

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Spielemagazin-Wertung: 80%
Unter Druck muss er in 24 Stunden Geld auftreiben, um seine Mutter zu retten.

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