David Duchovny - viele kennen den smarten mittlerweile über 50-jährigen Schauspieler aus der aus den 1990er berühmten Mystery-Serie "Akte X", wo er als Special Agent Fox Mulder beim FBI mysteriöse Fälle aufgeklärt hat und stets davon überzeugt war, dass wir nicht alleine sind in diesem Universum. Auch in seiner jetzigen Serie "Californication" ist Hank Moody, so sein Alter Ego in dieser Serie, nicht allein, sondern stets umgeben von vielen, schönen Frauen. Hank ist seines Zeichens Schriftsteller mit Talent, aber ohne Erfolg, von seinem Kracher "Gott hasst uns alle" einmal abgesehen. Die Chaostheorie scheint stets der Ingenieur seines Lebens zu sein, denn in den bisherigen Staffeln war es so, dass eine Situation gut lief, Hank irgendwie in Schwierigkeiten geriet und die ach so heile Welt wieder aus dem Ruder lief. Rastlos und mit einem hohen Verschleiß an weiblichen Individuen möchte er eigentlich nur eines - mit DER Liebe seines Lebens, Karen, glücklich vereint sein und mit seiner Familie, bestehend aus Karen, ihm und seiner Tochter Becca, eine zuversichtliche Zukunft verbringen. Ob er es dieses Mal schafft oder ob der Trieb größer ist als er selbst, lest iht hier.
Veränderungen sind das Leben
Becca ist mitten in der Pubertät und wünscht sich in dieser enormen Selbstfindungsphase einen sicheren Hafen in Form eines heilen Elternhauses. Dieser Wunsch bleibt ihr jedoch verwehrt, denn Hank und Karen wissen selbst nicht so ganz, wo sie stehen. Das Ergebnis: Becca rebelliert aufs Heftigste. Wie bereits angedeutet, können Hank und Karen nicht mit, aber auch nicht ohne einander - im Neudeutschen würde man diese Form der Beziehung ON/OFF-Beziehung nennen. Hank versucht, für seine Verhältnisse Klarheit in sein (Beziehungs-)Leben zu bringen, schafft es aber ob der vielen liebreizenden Damenschaften nicht wirklich, über seinen Schatten zu springen. Mittlerweile hat er eine neue Stelle an einem College angenommen und frönt unter anderem den "Vorzügen" einer Hochschule. So hat er zum Beispiel ein Techtelmechtel mit seiner Vorgesetzten sowie eine Poussage mit seiner Assistentin. Somit ist sein Großziel, eine glückliche Familie zu sein, mit dem für Hank typischen Erfolg "gesegnet". Da bringt es ihn persönlich auch nicht weiter, dass er die Frauen nach wie vor ganz individuell mit einem hohen Maß an Wertschätzung sieht und dementsprechend behandelt- durch und durch eloquenter Gentleman.
Von Chaoten und Polizeistreifen
Charlie und Marcy sind wieder dabei, ihre Ehe zu kitten. Er kommt wieder nach Hause zurück, da die Welt ihm doch wohl nicht mehr zu geben scheint, wie er es in der 2. Staffel vermutet hat. Auch er kämpft für seine Verhältnisse mehr oder minder gut um seine Ehe, wird abermals beim Fremdgehen erwischt und das Beziehungskarussell dreht sich auch hier weiter.
Highlight dieser Staffel ist definitiv, dass Mia wieder kommt. Warum Hank am Ende per Polizeistreife abgeholt wird, guckt selbst - es lohnt sich!
Wenn es eine Konstante in dieser Serie gibt, dann die, dass keine langfristigen (intimen) Beziehungen existieren, sondern diese Version der Beziehung stets wechselnden (sexuellen) Partnerschaften weicht. Die Leben der liebevollen charakterisierten wie inszenierten Pernönlichkeiten ist nach wie vor chaotischer denn je, mit sämtlichen Lastern dieser irdischen Welt bespickt. Die Dialoge sind nach wie vor eloquent wie witzig und voller charmanter Seitenhiebe. Intelligente Unterhaltung für alle (ab 18) - dank dieser Serie. Danke!



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