A day in the life Review

Ein Gangster versucht auszusteigen, doch Vergeltung und Polizei lassen ihn nicht.



Von den Produzenten der "Crank"-Filme erschien am 4. Juni 2010 ein neuer Streifen, der ebenfalls zumindest in einer Hinsicht sehr originell ist. "A day in the life" heisst das gute Stück, welches den Alltag einer Gang zeigt, in deren Mittelpunkt Drogenhändler Stick die Fäden zieht. Allerdings hat er derzeit ein paar Probleme, denn um ihn herum gibt es doch jede Menge Turbulenzen...

A day in the life
In den Straßen von L.A. herrscht ein Bandenkrieg. Bei einer blutigen Auseinandersetzung zwischen Sticks und Blacks Gang sterben zwei Männer und Sticks Cousin wird schwer verletzt. Stick startet einen Rachefeldzug, doch dann erfährt er, dass seine Freundin schwanger ist und will sein kriminelles Leben für eine bessre Zukunft aufgeben. Mit Blacks Killern und der Polizei auf seinen Fersen hat er alle Hände voll zu tun seinen Kopf über Wasser zu halten. Auf einem Flughafen kommt es zum entscheidenden Showdown.

Die Rahmenhandlung wird man so oder so ähnlich schon aus anderen Produktionen kennen, denn Bandenkriege sind ja schon desöfteren verfilmt worden. Das originelle Element an "A day in the life" ist vielmehr die Art der Dialoge. Natürlich hauen sich die Typen nur so die "Bitches", "Fuck" und "Yo Man"-Ausdrücke um die Ohren, aber in bisher noch nicht gesehener Form. Denn der ganze Film wird gerappt. Ja, richtig gelesen. Jeder einzelne Satz in dem Film wird in einen coolen Sprechgesang gehüllt und so wird aus dem Streifen eine echte Hiphop-Oper. Dementsprechend läuft im Hintergrund zu jeder Sekunde ein Beat bzw. Song mit, auf den die Darsteller dann ihre Rhymes texten.

Klar, dass es da keine deutsche Synchronspur gibt, die deutschen Untertitel allerdings schon, auch wenn die Dialoge selbst nicht besonders lesenswert sind ("Ey, yo, mit dir kiff ich nicht. Du hast deine Bitch geleckt!"). Dafür glänzt der Film neben einem Duden dr Beschimpfungen und Kraftausdrücke vor allem mit den Darstellern: Mekhi Phifer, Omar Epps und Michael Rapaport geben sich die Ehre und glänzen neben Hiphop-Star Sticky Fingaz - letzterer ist übrigens verantwortlich für Regie, Produktion, Hauptrolle, Kamera und Musik. Nicht schlecht...

FAZIT

Wenn man Hiphop mag und einen Flair für Gangsta-Filme hat, sollte man sich "A day in the life" nicht entgehen lassen.

zocki (Spielemagazin.de)

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Spielemagazin-Wertung: 72%
Ein Gangster versucht auszusteigen, doch Vergeltung und Polizei lassen ihn nicht.

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