Erst lernt man das Programmieren. Man beschäftigt sich mit Routinen, mit Variablen und Klassen. Man flucht und stöhnt, ärgert sich und jubelt. Nach dem Tal der Tränen folgt ein Hochgefühlt auf dem Olymp des Erfolgs. Doch je mehr man sich mit der Materie beschäftigt, umso dringender wird irgendwann die Einführung einer Entwicklungsumgebung, die bei der Kreation eigener Werke hilft.
Einstieg in Eclipse 3.7
im ersten Kapitel wird beschrieben wie man die Laufzeitumgebung, das Java Development Kit und Eclipse installiert und einrichtet, bevor die Autoren Thomas Künneth und Yvonne Wolf im zweiten Kapitel die wichtigsten Grundlagen vermitteln. Stichworte wie Workbench, Perspektiven und Sichten sind hier die Inhalte. Versehen mit vielen Illustrationen und Codebeispielen bekommt man als Leser einen Crashkurs In punkto Handhabung von Eclipse.
In den folgenden Kapiteln lernen wir die wichtigen Konzepte der IDE kennen und schätzen (Kapitel 3), beschäftigen uns mit den so genannten Plugins (kapitel 4), die den Funktionsumfang der Software massiv erweitern können. Auch das Thema Fehlersuche und Testing (Kapitel 5) kommt hierbei nicht zu kurz.
Ein besonderes Augenmerk haben die Autoren auf das Thema Versionsverwaltung gelegt. Hier werden zwei der bekanntesten Systeme vorgestellt: Concurrent Version System (CVS) und Subversion (SVN). in diesem Kapitel lernen wir wie man sich einen eigenen Repositoty-Server aufsetzt und damit die Versionsstände seiner Entwicklungen bequem archivieren und einsehen kann. die beiden letzten Kapitel des Buches greifen die bisher vermittelten Grundlagen auf und beschreiben die Entwicklung von zwei Anwendungskategorien.
- Erstellung einer Anwendung mit grafischer Oberfläche (Kapitel 7)
- Web- und Ajax-Anwendungen (Kapitel 8)
Eine kleine Aufgabenverwaltung unter rudimentäre Umgang mit Servlets für Webanwendungen sind das Ergebnis dieser beiden Kapitel. Insbesondere Kapitel acht ist etwas oberflächlich geraten dennoch weiß es die Grundzüge der Vorgehensweise zu vermitteln. Wer hier mehr Informationen benötigt, wird allerdings noch zu einem anderen Buch greifen müssen.



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