Die eigentliche Stärke liegt überraschend im Klettern: Mit physischen VR-Händen hangelst du dich über Felsen und Plattformen, ohne Knopfdruck, sehr intuitiv und spürbar immersiv. Allerdings stößt man schnell an die Levelgrenzen – und dort passiert schlicht nichts mehr.
Viele Minispiele – wenig Tiefe
Archery, Snowboarding, Drumming, Obstbomben werfen – Umami Grove bietet viele kleine Spielereien, aber kaum eine davon reicht über „simpel, aber nett“ hinaus. Besonders das Werfen, Springen und Bogenschießen wirkt teils unpräzise und leicht frustrierend. Dazu kommt eine umständliche Inventarverwaltung und fehlende Komfortfunktionen wie ein brauchbarer Höhenabgleich oder Toggle-Crouch.Charmant, aber technisch durchwachsen
Die Welt ist farbenfroh und gemütlich, einige Charaktere sind liebevoll gestaltet – aber die Terrain-Texturen wirken oft blass, und das Unity-Grundgerüst zeigt spürbare technische Grenzen. Auf High-End-Systemen läuft alles butterweich, aber auf schwächeren Grafikkarten gibt es Reprojection und Performancehänger.Trotzdem: Die vier Jahreszeiten-Level sind abwechslungsreich und einladend gestaltet, die Musik ist angenehm und das Gesamtpaket fühlt sich wie ein freundlicher, entspannter VR-Trip an.




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