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Star Wolves 3: Civil War Review

Ein zahnloses Wolfspack hinkt in Echtzeit der Zukunft hinterher.


15.11.2012  Redaktion  9 Likes  0 Kommentare 
Groß angelegte Schlachten sind durch die dezimierten Ressourcen ein Relikt alter Zeiten geworden. Das besiedelte All, in dem Wohlstand und Ordnung zum Alltag gehörten, hat sich in einen Friedhof zerstörter Raumschiffe verwandelt und wird überlaufen von Piraten und Abenteurern.

Durch die vollständige Straffreiheit floriert der Schwarzmarkt und wird zentraler Handelspunkt für Waffen und zerstörerische Technologien. Die Galaxie ist ein gefährlicher Ort geworden!

Star Wolves 3: Civil War
Neue Wölfe braucht das All, denn das vorgelegte Spiel startet kraftlos in einen Weltraum, in dem es mehr archaische Textfenster denn neue Ideen gibt. Das zahnlose Wolfspack sieht Sterne und hinkt in Echtzeit der Zukunft hinterher.

Spielfluss
Statt den hoffnungsfrohen Jungsöldner ab der ersten Minute mit taktischen Herausforderungen zu beschäftigen, schickt uns der Handlungsrahmen zunächst auf Routineflüge mit einem harmlosen Basisschiff. Als das Vorglühen eines innovativen Urknalls wäre diese Fingerübung durchaus angemessen, und so spitzen wir die langen Ohren in freudiger Erwartung neuartiger Gefahren.

Stattdessen werden nachfolgend lediglich die beiden vorhergehenden Serienteile aufgewärmt, sodass man frustriert einen der Monde des nächstbesten Planeten anheulen möchte. Wir fügen uns also in die wohlbekannte Melange dieses strategischen Rollenspiels und sind bereits dankbar, wenn wir unserem Raumpulk zunehmend agilere Jagdschiffe und durchschlagendere Waffensysteme einverleiben können.

Als vereinzelte Lichtblicke in dieser ansonsten kosmischen Ideenlosigkeit erscheinen immerhin etliche Missionen, die verschiedene Wege zur Auflösung der jeweiligen Konflikte erlauben. Ein paar neue Figuren und wenige zusätzliche Raumerklassen wirken hingegen wie ein Manöver zur Ablenkung von der gähnenden Leere der Trickkiste.

So schüttelt der Alphawolf angesichts der unendlichen Pleiten dieses Universums sein graues Haupt und wünscht sich etwa Multi-Player-Möglichkeiten oder dynamische Wechsel zwischen erster und dritter Person, bevor er sich wieder dem Bürgerkrieg zuwendet. Vielleicht sollte er stattdessen auf einem netten Planeten landen, die Flotten einmotten und ein glückliches Rudel gründen.

Unser Fazit

Ein zahnloses Wolfspack hinkt in Echtzeit der Zukunft hinterher.

Einem markigen "Stillgestanden!" folgend, hat das Entwicklerteam keinen wesentlichen Fortschritt im Design der wölfischen Serie gemacht.

Redaktion (Spielemagazin.de)

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Spielemagazin-Wertung: 35%

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Release 31.12.2005
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