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Silent Hill: Downpour Review

Murphy Pendletons Flucht durch das unheimliche Silent Hill


31.05.2012  CloudAC  11 Likes  0 Kommentare 
Seit den ersten Silent Hill Spielen hat es die Reihe nicht mehr leicht gehabt wirklich zu punkten, aufgrund seiner immer solider werdenden Art. Auch Downpour hat es nicht einfach, doch wir haben es gespielt und können dazu nun ein paar Worte sagen.

Aller Anfang ist schwer leicht
Alles beginnt in Downpour noch recht einfach.Häftling Murphy Pendleton soll in ein anderesGefängnisverlegt werden, wo er allerdings nie ankommt. Auf dem Weg macht ein anderer Häftling im Bus Ärger, derBusfahrerist abgelenkt und plötzlich kommt er von der Straße ab und rollt einen Abhang hinunter. Hier merkt man schon, dass die Story rechtklischeehaftist, wie man sie schon aus so manchem Film kennt - macht aber nichts. Pendelton wacht also kurze Zeit später auf und versucht aus dem nebeligen Wald zu entkommen und landet später in Sillent Hill. Doch bis man in der Stadt angelangt ist, vergehen schon mal ca. 2 Stunden. Dafür passieren schon seltsame Dinge. In einem der Gebäude wird man auf einmal von irgendetwas gejagt, was alles verschluckt, was sich ihm in den Weg stellt. Es kommt einem vor wie eine Art schwarzes Loch. Auch die Umgebung verändert sich dazu noch auf ungewöhnliche Weise. Zwar gibt es in diesem Silent Hill wenig wirkliche Schock-Momente, dafür doch eher psychische Momente bei denen man sich fragt, was hier eigentlich vorgeht.

Worum es eigentlich in Sillent Hill Downpour geht und was es mitMurphy PendletonVergangenheitauf sich hat, erfährt man nur Stück für Stück. Auch was es mit der Stadt auf sich hat, ist zu Beginn nicht ersichtlich. Einen Weiterspiel-Faktor hat dieser Teil somit auf jeden Fall.

Rätsel waren mal anders
Auch wenn bei Downpour vielleicht manche an den Rätseln verzweifeln sollten, obwohl sie alle sehr oft schnell ersichtlich sind, müssen wir sagen, dass die Rätsel in früheren Teilen wesentlich komplexer gewesen sind. Dazu kommt, dass man am Anfang des Spiels noch denSchwierigkeitsgradfür die Rätsel bestimmen kann. Dass sie so einfach gehalten sind, ist wohl wieder der Beweis dafür, dass man auch Käufer erreichen will, die damit nicht so viel anfangen können und nicht stundenlang suchen wollen. Echte Silent Hill Fans wird das wiederum ziemlich ärgern. Es gilt z.B. an Terminals Tasten in der richtigen Reihenfolge zu drücken usw. Oft findet man einen Zettel, auf welchem die Lösung quasi schon steht.

KämpfMurphy, kämpf!
Neben den ganzen Rätseln und der Atmosphäre haben wir es natürlich auch mit den einen oder anderen seltsamen Monster zu tun. Da Schusswaffen eher eine Rarität darstellen, muss man sich mit allem was man findet zur Wehr setzen. Da gäbe es z.B. Stöcke, Hacken, Rohre usw. Das Problem ist, dass all diese Waffen früher oder später zu Bruch gehen und man sich etwas neues suchen muss, denn mit den blanken Fäusten kommt man nicht sonderlich weit. Während man am Anfang noch nicht viele Feindbegegnungen hat, häufen sich diese später.

Oje, hier wäre mehr drin gewesen
Wir wollen nicht sagen, dass die Grafik usw. schlecht ist. Doch hier und da kommt es zuRucklern, die einen doch nerven können, besonders wenn man sich gerade in einem Kampf befindet, welche sich so schon nicht sonderlich schön spielen. Auch die Texturen sind hier und da etwas verschwommen und nicht unbedingt sauber. Auch hat man sich nicht wirklich groß verschiedene Szenarien ausgedacht, vieles kommt einem immer gleich vor, etwas mehr Abwechslung hätte nicht geschadet. Auch so wirkt es wie schon erwähnt alles andere als gruselig, doch das könnte erneut daran liegen, dass man einfach alles schon irgendwo mal gesehen hat. Zwischen Amy und Silent Hill Downpour liegen allerdings Welten und wir können in diesem Vergleich sagen, dass Vatra ihren Job doch ganz gut gemacht hat.

Weitere Informationen
  • Sprachausgabe Englisch, Texte in Deutsch

  • Preis: ca. 40 - 50 Euro

  • Online Modus: Nein

  • Onlinezwang: Nein

  • Wiederspielwert: Ja

  • Spielzeit: ca. 10 - 15 Stunden

Unser Fazit

Murphy Pendletons Flucht durch das unheimliche Silent Hill

Sillent Hill Downpour kann zwar nicht ganz mit seinen früheren Erfolgen mithalten, schlecht ist es allerdings bei weitem nicht. Wer nach dem Desaster mit Amy wieder etwas besseres spielen möchte, macht im Grunde hierbei nichts falsch.

CloudAC (Spielemagazin.de)

Wie wir bewerten. Mehr zum Thema Transparenz.

Spielemagazin-Wertung: 77%
Einzelwertungen
Gameplay
76
Grafik
78
Sound
80
Steuerung
74

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Genre Adventure
Plattformen PS3, X360
Release 13.03.2012
Studio Vatra Games
Publisher Konami
Alterseinstufung PEGI 18 – Für weitere Informationen klickenESRB Mature 17+ – Für weitere Informationen klicken
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