Im Rettungswagen-Simulator 2012 muss der Spieler, als Rettungswagenfahrer, zu Unfallorten fahren, um dort die Notfallpatienten zu behandeln und diese zum Krankenhaus transportieren.
Zuerst fällt auf, dass das Spiel hauptsächlich textbasiert ist. Die Notrufe kommen per SMS aufs Mobiltelefon des Sanitäters, der sich dann auf den Weg zu der Unfallstelle macht. Je nach Unfallart kann ein passendes Fahrzeug ausgewählt werden. Gewählt werden können Rettungswagen, Krankentransportwagen und Notarztwagen. Der Verkehr auf dem Weg zum Unfallort hängt von den Einstellungen der Verkehrsdichte ab. Ist diese recht niedrig kommt der Rettungsfahrer leicht und unfallfrei zum Ziel. Der Rettungswagen muss selbst mit den Pfeiltasten gesteuert werden, Blaulicht und Martinshorn können bei Bedarf angeschaltet werden, dann weichen alle Passanten und Fahrzeuge, so gut wie möglich, aus. Der Patient ist einfach zu finden, denn ein Pfeil über dem Sanitäter, beziehungsweise über dem Rettungswagen zeigt den Weg an.
Beim Patienten angekommen, geht auch schon die textbasierte Behandlung los. Nachdem gelesen wurde wo der Schuh drückt, können neun verschiedene Aktionen durchgeführt werden. Diese sehen wie folgt aus: Blutung stoppen, Infusion anlegen, Bruch schienen, Sauerstoff geben, Vitalfunktionen prüfen, Atemwege freiräumen, Defibrillator einsetzen, Medikamente verabreichen und Flüssigkeiten geben. Wird etwas Falsches angeklickt warnt der Kollege den Sanitäter, wenn die richtige Behandlungsart gefunden wurde wird er Patient voll automatisch in den Rettungswagen transportiert. Die Fahrt zum Krankenhaus kann also beginnen, immer dem Pfeil nach. Ist der Patient abgeliefert geht's zurück zur Basis, wo der Krankenwagen desinfiziert wird und der Sanitäter einen One-Klick-Bericht schreiben muss.
Mit jeder erfolgreichen Mission erhält der Spieler ein paar Erfahrungspunkte, wenn die Behandlung fehlerfrei und die Fahrt Unfallfrei war, werden es ein bisschen mehr. Insgesamt gibt es vier Levels. Mit jedem Levelanstieg kommen neue Missionen hinzu.
Laut Hersteller wurden die Rettungsfahrzeuge "realistisch bis ins kleinste Detail nachgebaut" und die Fahrzeuge sind tatsächlich das Highlight des Spiels. Der Rest der Grafik ist ein wenig plump. Insbesondere die Menschen sehen steif und fast eckig aus. So ähnlich sieht es auch mit der Animation der Bewegungen aus.



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