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Pedro Lehmann - Lost Control Review

Schweizer Alternative-Duo veröffentlicht düstere EP Lost Control



Hört man den Namen Pedro Lehmann, geht man davon aus, dass man es mit einem Solokünstler zu tun hat. Der Schein trügt aber, denn eigentlich ist Pedro Lehmann der Name einer Band, die gerade ihr Werk "Lost Control" veröffentlicht haben.

Wer steckt hinter Pedro Lehmann?
Pedro Lehmann ist ein Schweizer Alternative-Duo, bestehend aus dem Sänger und Gitarristen Yannick Gächter und dem Schlagzeuger Sven Wüst. Seit 2010 machen sie nun gemeinsam unter dem Namen Pedro Lehmann Musik, obwohl sie auch schon vorher gemeinsam musiziert haben. Ein Jahr nach der Bandgründung haben sie ihre erste EP veröffentlicht, die einfach mal keinen Namen abbekommen hat. Ihr nun erschienenes Werk hat dann aber doch einen Namen bekommen: "Lost Control".

Mit den sechs Songs dieser zweiten EP zeigen Pedro Lehmann erneut, für welche Musik sie stehen: Eine Musik, die man nur schwer einem Genre zuordnen kann. Düster und schwer sind die Worte, die einem aber dazu durch den Kopf gehen. Auch undurchsichtig und schwer zu verdauen könnte man sagen. Den Anfang macht der Song "Ripe". Bei dem wir uns ehrlich gesagt erhofft haben, dass die folgenden Songs keinerlei Ähnlichkeit mit diesem Titel haben. Wirr und unmelodisch. Einfach nicht schön zu hören. Mit dem zweiten Song "Our being will tear us appart" wird es dann schon besser, auch wenn wir immer noch nicht richtig überzeugt sind. "Glory" kann man sich dagegen dann schon ein paar mal mehr anhören. Mit den restlichen drei Songs geht es dann wieder bergab. Zwar erreichen sie zum Glück nicht "Ripe", aber reihen sich zu "Our being will tear us appart" ein und geraten schnell wieder in Vergessenheit.

So bleibt uns zu sagen, dass wir mit Pedro Lehmann's "Lost Control" leider überhaupt nichts anfangen können. Düster und melancholisch ist schön und gut, die Umsetzung ist hier aber nicht gelungen - das Duo kann uns einfach nicht überzeugen! So greifen wir, wenn wir Winterstimmung ins Haus holen wollen oder einfach ein wenig in Melancholie schwelgen möchten, doch lieber auf andere Bands zurück.

Ein Lob möchten wir aber trotz allem noch los werden: Yannick Gächter überzeugt mit einer sehr guten Stimme, die auch zu der düsteren Art passt, daher finden wir es erst recht schade, dass die Band und vor allem der Sänger nicht mehr aus dem vorhanden Potential heraus geholt hat!

FAZIT

Potential ist da, die Songs können aber kein bisschen überzeugen.

Jana (Spielemagazin.de)

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Spielemagazin-Wertung: 37%
Schweizer Alternative-Duo veröffentlicht düstere EP Lost Control

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Studio iMusician Digital
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