Kirby ist ein Multitalent. Egal ob in Jump 'n' Runs oder Flipper Games, er macht eigentlich immer eine gute Figur. In "Kirby's Dream Course" sogar eine isometrische Figur.
Dreamland ist in Gefahr
Dreamland ist wieder in Gefahr. Die Bewohner schauen voller Schrecken in den Nachthimmel und entdecken immer weniger Sterne. Das bringt viele Probleme mit sich. Zum einen sieht so der Himmel natürlich nicht mehr so schön aus und noch viel wichtiger: Die Bewohner von Dreamland können ohne Sterne nicht mehr schlafen. Stellt euch das mal vor, dass man nicht mehr schlafen kann! Kirby muss her und er entdeckt auch gleich den Übeltäter. Kirby ertappt König DeDeDe nämlich beim Diebstahl. Der Auftrag ist nun klar: Hinterher und dem König wieder die Sterne wegnehmen.
Wer sich den Titel mal genau anschaut, weiß vielleicht in welchem Genre "Kirby's Dream Course" spielt. Na? "Kirby's Dream Course" ist ein Golf-Spiel. Wer hätte das gedacht? Ist ja jetzt auch nicht so abwegig ein Golfspiel mit Kirby zu machen. Der kleine rosa Kumpel ist ja auch schön rund. Ziel ist es in "Kirby's Dream Course" Kirby sozusagen einzulochen. Und zwar nicht in den Knast, denn da gehört nur König DeDeDe hinein, sondern ins Golfloch. Das allein genügt aber nicht, ihr müsst alle Gegner in die ewigen Jagdgründe schicken. Klingt jetzt hart, ist es aber nicht. Die Gegner sehen alle, wie man es von den Kirby-Spielen gewohnt ist, absolut süß aus. Die Gegnerbeseitigung ist auch bitter nötig, denn sonst wissen wir nicht, wo das finale Loch zu finden ist. Es taucht also erst nach dem Ableben des letzten Gegners auf dessen letzter Position auf.
Strategie ist gefragt, denn wir haben nur vier Versuche pro Zug. Wer einen Gegner beseitigt, erhält einen Extraversuch. Also immer Augen auf die vier Tomaten gerichtet. Sind die mal alle weg, müsst ihr von vorne beginnen. Wer Kirby sagt, muss auch Fähigkeiten sagen. Diese erhält Kirby durch Berührung der Gegner und kann - wenn nötig - über Hindernisse springen oder über's Wasser fahren. Das Spielprinzip ist einfach zu erlernen, aber trotzdem werden wir doch ziemlich gefordert.
Grafisch reißt das Spiel keine Bäume mehr aus. Hat ja seit seinem Erscheinen auf dem SNES schon fast 30 Jahre auf dem Buckel. Sieht alles nett aus. Besser ist die Musik, denn die zwingt einen hin und wieder zum Mitträllern.



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