Wimmelbildspiele erfreuen sich nach wie vor größter Beliebtheit und werden gekauft wie "warme Semmeln". Dieser Trend macht natürlich nicht am heimischen Computer Halt, sondern setzt sich in unserer mobilen Gesellschaft immer weiter fort. Natürlich wollen die Käufer auch unterwegs "wimmeln". In der Bahn, im Bus, im Flugzeug, am Strand, im Park - einfach überall. Eine neue Gelegenheit dazu bietet "Joan Jade und die Tore von Xibalba" aus dem Hause Purple Hills. Das Spiel, das bereits tausende von Spielern auf dem PC fesseln konnte, erscheint nun für die Nintendo DS und wir wären nicht das SPIELEMAGAZIN, wenn wir uns das nicht mal genauer angesehen hätten.
Joan Jade und die Tore von Xibalba
Eine skrupellose Gaunerbande hat auf der mexikanischen Yucatan-Halbinsel die Kinder der Archäologin Joan Jade gekidnappt und hält diese in der Nähe alter Ruinen gefangen. Um den Kidnappern auf die Spur zu kommen, müssen zahlreiche Gegenstände gefunden und über 80 Rätsel gelöst werden. Keine leichte Aufgabe, denn die Schwierigkeit der Rätsel nimmt von Spielstufe zu Spielstufe zu...
Das Gameplay ist klassisch: Man sucht auf dem Bildschirm nach Gegenständen, die auf dem zweiten Screen in einer Liste aufbereitet wurden. So pfriemeln wir uns durch die unterschiedlichen Levels und versuchen möglichst schnell und fehlerfrei immer weiter zu kommen. "Pfriemeln", weil die Darstellung auf dem DS etwas gewöhnungsbedürftig ist. Die zu suchenden Objekte sind sehr klein geraten, mitunter wirklich schwer zu erkennen. Klar, das ist beim PC manchmal auch der Fall, weil aber eben auf dem DS die Darstellung ohnehin schon etwas hinterher hinkt, wird es damit umso schwerer die Gegenstände zu finden.
Der Sound ist passend gewählt und die Soundeffekte wissen ebenfalls zu überzeugen. Wer sich also an kalten Wintertagen im sonnigen Yucatan auf Rätseljagd begeben will, bekommt mit Joan Jade - Gates of Xibalba genau das richtige Spiel.



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