Schon der erste Teil von "Gourmania" konnte durch seine Mischung aus Wimmelbildadventure und Time Managment-Spiel überzeugen. Gerade deshalb erscheint nun auch der zweite Teil des Entwicklers "Alawar". Der Publisher ist wie auch beim ersten Teil "Purple Hills", der über jedem der beiden Teile die sinngemäße Überschrift : " Werde zum besten Gourmet-Koch aller Zeiten" schreibt. Ob es nun dieser Überschrift nach Spaß macht der beste Gourmet-Koch zu werden lest ihr nun in diesem Review.
Aller Anfang ist schwer ...
Unsere Protagonistin hat es wie so oft nicht gerade leicht. Sie wurde von ihrer derzeitigen Stelle in einem Restaurant gefeuert und so muss sie sich nun neue Arbeit suchen. Da kommt ihr ihr Onkel gerade Recht da dieser auch ein kleines Cafe besitzt. Nach einem kleinen Plausch hat sie Glück und darf das Cafe übernehmen. Doch in diesem Zustand kann sie keine Mahlzeiten verkaufen und muss nun erst einmal gründlich aufräumen und sich einen Namen verdienen ...
Mit dieser kleinen Einführung stimmt uns "Gourmania 2" in das Geschehen ein. Später kommt man immer wieder durch die Aufträge auf diese kleine Szene zurück. Aber erst muss man Geld verdienen, um dann Stück für Stück eine schickes Lokal aus der Bruchbude zu machen. Nichts leichter als das, denn Probleme mit der Kundschaft hat man in "Gourmania 2" keineswegs, egal wie es draußen aussieht. Wichtige Rolle spielt dabei die Bezahlung die je nach Schnelligkeit des Spielers variiert. Somit kann man nach und nach verschiedene Boni einheimsen wenn man besonders flott ist. Natürlich ist ein weltbekannter Gourmet-Koch nicht nur in einem kleinen Cafe in Amerika tätig und so können wir auch in Frankreich und auf den Malediven unserer Tätigkeit nachgehen.
Doch nicht nur draußen ist alles unordentlich, sondern in der Speisekammer sieht es auch nicht besser aus. Diese gewollte Unordnung bleibt allerdings, denn wir reden ja von einem Wimmelbildspiel. Wir lesen den Kunden förmlich den Wunsch von den Lippen ab und suchen uns dann die Zutaten. Die Bilder sind übersichtlich und somit ist das Finden der Gegenstände kein Problem, der Knackpunkt ist eher die Zeit. Wer das Spiel aber ganz ruhig angehen will kann auch auf den Relax-Modus zurückgreifen.
Grafik und Sound
Grafisch haut das Spiel sicher keinen vom Hocker, doch wie bei fast jedem Wimmelbildadventure ist die Grafik zweckmäßig. Aber etwas stört dann doch, nämlich das andauernde Recycling der Hintergründe, denn somit wird das Suchen der Zutaten immer langweiliger da immer wieder der gleiche Raum zum Suchen animieren soll.
Die Hintergrundmusik spricht einen dann schon eher an. Dezent, aber dennoch mit Atmosphäre. Allerdings stören hier die abrupten Geräuscheinblendungen von Autos die am Cafe vorbeifahren. Das ist nur ein Beispiel von vielen, denn diese Einblendungen hätten vielleicht nicht sein müssen da die Hintergrundmusik genug hergibt.



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