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Pagan Queen - Die Königin der Barbaren Review

Ein enttäuschender Historienfilm ohne Action und barbarische Tiefe.


30.09.2010  Redaktion  8 Likes  0 Kommentare 
"Pagan Queen - Die Königin der Barbaren" klingt jetzt ziemlich reißerisch, actiongeladen und barbarisch. Dahinter verbirgt sich jedoch sollte man sich darauf nicht verlassen - denn der B-Movie von Regisseur Constantin Werner bietet nichts von alledem. Das an sich wäre noch nicht so tragisch, aber dass der Film auch sonst wenig bietet, macht ihn zu einem echten Flop. Wir waren gezwungen ihn uns trotzdem anzusehen und erzählen euch warum uns der Film so gar nicht gefallen hat...

Pagan Queen - Die Königin der Barbaren
Prag, die goldene Stadt, gegründet von der Hellseherin, Königin und Stammesmutter der Böhmen, Libuse. Sie befreite ihr Volk von Sorgen und Nöten und regierte das Land als gütige Regentin. Als Reiterheere plündernd und mordend durch das Land ziehen, wird das Volk mürrisch. Kazi, eine Heilkundige, die Priesterin Teva und die Amazone Vlasta befehligen eine Armee von Kämpferinnen um die Invasoren zu vertreiben.

Doch das Volk verlangt von seiner Königin, dass sie Premysl heiratet, denn nur ein König, ein Mann, kann den Eindringlingen Einhalt gebieten. Libuse stimmt widerwillig zu. Kaum hat der neue König den Thron bestiegen, reißt er die gesamt Macht an sich und regiert mit eiserner Faust und ungeahnter Härte das Land. Er unterdrückt die Frauen, die noch vor kurzem das Volk und die Königin beschützt haben und macht sie sich zu Feinden. Es kommt zur Revolution und zum Aufstand gegen den Tyrannen.

Diese Kurzbeschreibung der Handlung kann nicht wiedergeben, wie lange 95 Minuten sein können, wenn man sich in dieser Zeit den Film ansieht. Die Handlung selbst bietet eigentlich zu wenig Stoff, um verfilmt zu werden, dennoch haben sich Winter Ave Zoli, Csaba Lucas und Lea Mornar als Darsteller hergegeben, um mit ihren Fähigkeiten dem Film Seele zu verleihen. Es mangelt auch nicht unbedingt an den schauspielerischen Qualitäten und auch die Produktion, die Bild- und Tonqualität - alles ist soweit ordentlich. Woran es dem Film wirklich mangelt ist eine sehenswerte Story. Es passiert einfach zu wenig bzw. zuviel Belangloses, als dass man den Film wirklich aus der Masse an Durchschnittsproduktionen hervorheben könnte.

Ihr denkt wir spinnen? Nun, zumindest sind wir dann nicht allein, denn imdb.com gibt dem Film gerade mal 2 von 10 Sternen und auch ein Amazon-Leser hat es auf den Punkt gebracht: "Billigproduktion ohne Stärken". Das lassen wir mal so stehen...

Ne, hier wird für unseren Geschmack zu wenig geboten. Zu wenig...Handlung. 95 Minuten die man getrost anders nutzen kann...

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Release 2010-10-14
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