Von Microsoft losgelöst, aber nicht ohne Verluste
Undead Labs gehörte seit 2018 fest zu Microsoft, nachdem das Studio bereits seit 2011 eng mit Xbox zusammengearbeitet hatte. Nun ist der Schritt in die Unabhängigkeit vollzogen: Das Team firmiert künftig als eigenständiges Studio, hat aber laut eigener Aussage auch finanzielle Unterstützung für den Neustart erhalten. Auf LinkedIn machte Undead Labs allerdings deutlich, dass dieser Übergang nicht ohne Opfer verlief.Leider müssen wir uns heute auch von einer erheblichen Zahl unserer Kolleginnen und Kollegen verabschieden. Es fällt schwer, an diesem Punkt anzukommen und zu wissen, dass nicht alle, die uns hierhergebracht haben, den Rest des Weges mit uns gehen können.
Studioleitung betont Fokus auf die eigene Community
Studioleiter Philip Holt versuchte, dem Schritt in die Unabhängigkeit trotz der Entlassungen eine positive Perspektive zu geben und stellte die Nähe zur eigenen Spielerschaft in den Vordergrund.Unabhängigkeit bringt uns näher an unsere Community und lässt uns uns auf das konzentrieren, was am wichtigsten ist: die bestmöglichen Spiele zu machen und uns die fortgesetzte Unterstützung der Menschen zu verdienen, die ihre Zeit mit uns verbringen möchten.
State of Decay 3 bleibt laut Studio im Zeitplan
Trotz des Personalabbaus soll sich an den Plänen für State of Decay 3 nichts ändern. Das Open-World-Überlebensspiel befindet sich derzeit in der Alpha-Phase, ein geschlossener Betatest ist noch für dieses Jahr angekündigt. Am Erscheinungstag soll der Titel weiterhin für PlayStation 5 sowie direkt im Game Pass verfügbar sein, mit einem Release-Fenster im Jahr 2027.Die Nachricht reiht sich damit in eine ganze Serie von Umbrüchen im Xbox-Umfeld der vergangenen Tage ein, zu denen auch die Verlagerung von Halo zu Activision und weitere Stellenstreichungen bei Xbox Game Studios zählen. Für Undead Labs bedeutet die neue Unabhängigkeit zwar mehr Eigenständigkeit, doch der Weg dorthin war für einen Teil der Belegschaft mit dem Verlust des eigenen Arbeitsplatzes verbunden.



Noch keine Kommentare. Starte die Diskussion!