Blaaaast!
Voll ausgestattet mit der NERF-Lizenz (Spielzeughersteller, dessen Waffen man mit kleinen Schaumstof-Projektilen bestücken kann, um draußen rumzuballern) darf man sich nun auch bei schlechtem Wetter Indoor mit dem Blaster beschäftigen. Dazu einfach das Dart-Magazin herausnehmen und die Wii-Remote einsetzen - Schwupps, schon sind wir startklar für "NERF N-Strike" aus dem Hause Electronic Arts und erobern die Wii. Natürlich schiesst der Spieler dabei ganz kindgerecht nicht auf lebende Organismen, sondern auch Roboter verschiedenster Bauart. Insgesamt 26 verschiedene Waffen, vom Scharfschützengewehr bis zur Megawumme ist alles dabei, was das Shooter-Herz höher schlagen lässt!
Das klingt noch immer nicht so spannend? Hm, nun, das wird vermutlich auch nicht besser, wenn wir euch verraten, dass die Spielfigur eigentlich keine Möglichkeit hat sich selbst zu bewegen, sondern eher vom Spielfluss bewegt wird. Wie ein klassischer Rail-Shooter, bei dem man die bösen Typen in den Fenster abknallen musste. So ähnlich spielt sich letztlich auch "NERF N-Strike" aber irgendwie will der zündende Funke nicht so ganz überspringen. An der Steuerung liegt es sicherlich nicht, denn der Zielmechanismus erweist sich als durchaus genau und intuitiv genug, so daß die Kleinen oder großes Trara sofort ins Spiel einsteigen können. Nur mit dem Spielspass und der Langzeitmotivation hapert es angesichts der teilweise sehr ähnlichen und schlicht wenig spannenden Spielmodi etwas.
Grafik und Sound
Die Grafik bei "NERF N-Strike" ist kunderbunt und wie gesagt auch kindgerecht. Dies beginnt bei der Darstellung der nicht-menschlichen Gegner und hört auf bei der Gestaltung der intuitiven Menüs. Dennoch wäre aus technischer einfach mehr dringewesen. Die Optik wirkt nicht ganz zeitgemäß oder zumindest nicht bis ins kleinste Detail designed, was zusätzlich zu den Spielmodi noch etwas Motivation wegnimmt.



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