Chaos als Konzept – und es funktioniert
Der Spielablauf ist simpel, aber effektiv: Du ballerst dich allein oder mit bis zu sechs Freunden durch Wellen von Zombies, sammelst neue Waffen ein, stellst Fallen auf und sorgst dafür, dass dein Team – oder zumindest du selbst – die nächste Angriffswelle überlebt. Die Mischung aus klassischem Top-Down-Shooter und überdrehtem Humor wirkt, als hätte jemand eine Party in ein Zombie-Apokalypse-Szenario verpflanzt.Besonders witzig: Du kannst ein Baby „erstellen“, das dir anschließend als Mini-Sidekick folgt und ebenfalls Zombies verprügelt. Dazu kommen Pets, wilde Kostüme, Tanz-Emotes und jede Menge Spielzeugwaffen – und genau diese Überdrehtheit macht das Spiel so angenehm leichtfüßig.
Einsteigerfreundlich, aber manchmal etwas zu simpel
Die Waffen fühlen sich anfangs recht ähnlich an, und auch die Zombie-Wellen starten relativ gemächlich. Richtig Spaß macht das Spiel erst, wenn du mit Freunden gemeinsam in den chaotischeren Missionen unterwegs bist. Alleine ist The Zombie Slayers zwar spielbar, aber nicht halb so witzig wie im Koop.Die Aufgaben innerhalb der Missionen bringen Abwechslung: kleine Rätsel, Objekt-Suchen, Generatoren aktivieren oder Schutzräume sichern. Nichts davon ist besonders komplex, aber ausreichend, um den Arcade-Flow lebendig zu halten.
Technisch solide, Humor als Aushängeschild
Optisch erinnert das Spiel an eine Mischung aus Mobile-Look, Cartoon-Optik und Indie-Charm. Die Animationen sind flüssig, die Maps übersichtlich, und trotz der vielen Gegner bleibt die Performance stabil. Dass das Spiel von nur einem Entwickler kommt, merkt man eher an der noch überschaubaren Missionsanzahl als an der Qualität.Im Koop entfaltet The Zombie Slayers seinen vollen Reiz: gemeinsam Bereiche verteidigen, sich gegenseitig retten, lachen, wenn jemand von der Zombie-Menge überrollt wird, oder gemeinsam einen Boss pulverisiert – das ist pure Party-Energie.



Noch keine Kommentare. Starte die Diskussion!