Der Igel ist wieder unterwegs
Die Story des Spiels ist relativ schnell erzählt. Der fiese Dr. Eggman hat sich einen Freizeitpark gebaut. Laut seiner Aussage hat er diesen angefertigt um seine Reue zu beweisen. Fiese Pläne, die man sonst von ihm kennt, stecken nicht dahinter. Natürlich findet man sehr schnell heraus, dass er doch etwas im Schilde führt. So will Dr. Eggman mit dem Freizeitpark Aliens anlocken und sie gefangen nehmen. Sein Plan sieht vor, dass ihn die Kräfte der Aliens unbesiegbar machen werden und er endlich die Weltherrschaft an sich reißen kann. Zu seinem Pech ist Sonic zur Stelle und will den Plan des Bösewichts vereiteln. Dabei müsst ihr als Spieler fünf verschiedene Welten besuchen und sie von den Feinden befreien. Dabei wartet in jeder Welt ein großer Engegner, den ihr besiegen müsst.
Das Gameplay orientiert sich im Spiel eher an den Klassikern. So kann der Igel die obligatorischen Goldringe sammeln und es wird wieder durch die Level gerast, dass einem schwindlig wird. Dabei wechselt die Kamera sehr oft die Perspektive, was für einen Anfänger anfangs etwas irritierend werden kann. Hat man sich aber erstmal eingespielt, so macht einem die Kamera keine Probleme mehr. Sonic lernt im Spielverlauf aber auch mit den Alienkräften umzugehen, was Abwechslung ins Spielgeschehen bringt. So lassen sich in den Level, sogenannte Wrisps finden, welche Sonic kurze Zeit die Kraft der Aliens gibt. So kann sich Sonic mit einem Bohrerwrisp in den Boden bohren und so einige Gegner umgehen, er findet aber auch Angriffs- und Flugwrisps. Die Präsentation dieser Spezialfähigkeiten ist den Entwicklern gut gelungen und lassen sich taktisch einsetzen.
Grafik und Sound
Das Spiel glänzt vor allem durch einen enormen Wiederspielwert. So finden sich in den Leveln hin und wieder alternative Wege oder auch Abkürzungen. Um jeden Weg zu entdecken, muss man das Spiel schon mehrere Male durchspielen. Da im Spielverlauf auch viele Dinge freigeschaltet werden, eröffnen sich in vorherigen Level ebenfalls neue Wege, die man mit neuen Items bereisen kann. Natürlich will man als Spieler auch immer seinen eigenen Highscore brechen, weshalb das Spiel für mehrere Wochen fesselt.
Grafisch ist das Spiel wirklich hübsch geworden. Die Level wurden von den Entwicklern abwechslungsreich und bunt gestaltet. Die Steuerung des Spiels geht leicht von der Hand und ist schnell erlernt. So müsst ihr mit dem Stick des Nunchucks die Richtung vorgeben, in die der blaue Igel rennen soll. Die Spezialwrisps löst ihr aus, indem ihr die Wiimote schüttelt. Wahlweise könnt ihr auch mit dem Classic-Contoller und dem Gamecube-Pad spielen.
Patrick Heggenberger



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