Mit Billy Zane (Titanic, Zoolander, BloodRayne) zum Urlaub auf eine philipinische Insel! Nein, natürlich reist das Filmteam um Forscher Sebastian Beazley an, um die schöne Natur auf Celluloid zu bannen. Allerdings verwandelt sich die Bilderbuchlandschaft des Nächtens in einen gespenstischen Alptraum aus seltsamen Geräuschen und undefinierbarem Geraschel im Unterholz. Bald findet die Crew überstürzt verlassen Dörfer und durch den Fleischwolf gedrehte Leichen, was sich negativ auf die Stimmung auswirkt.
Surviving Evil
Das anfängliche Urlaubs-Feeling weicht nackter Angst, verstärkt durch Erzählungen über Dämonen, von deren Existenz die Eingeborenen felsenfest überzeugt sind. Die Kreaturen stehen besonders auf ungeborenes Leben und wie es der Zufall so will, ist eines der Teammitglieder schwanger. Also auf zur fröhlichen Menschenjagd!
"Surviving Evil" ist ein ordentlich gemachter Survival Horror Streifen, der seine Faszination aus der Dschungellandschaft bezieht und somit ein wenig an "Predator" erinnert. Für die Monster, hier Aswangs genannt, hat man das Rad nicht neu erfunden, sondern sich ein Best-of bekannter Figuren zusammen gebastelt. Nicht sonderlich innovativ, aber gut gelungen, mehr sei hier nicht verraten.
Der Gebrauch von Ketchup liegt im genre-typischen Rahmen ohne mit besonders fiesen Unappetitlichkeiten aufzuwarten, die ja sonst oft zum Einsatz kommen, wenn das Thema "Menschenfleisch, ich hab dich zum Fressen gerne" lautet.
Bild und Sound der DVD sind guter B-Movie-Standard, wobei Dolby Digitales Pflanzenrascheln und unheimliche Grunzlaute bei abgedunkeltem Zimmer natürlich besonders gut rüberkommen und die Mädels zu Kuschelattacken animieren.


